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Bundesgerichtshof
Beschl. v. 27.11.2019, Az.: I ZB 86/19

Verwerfung der Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde als unzulässig

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
27.11.2019
Aktenzeichen
I ZB 86/19
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 2019, 48503
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
ECLI:DE:BGH:2019:271119BIZB86.19.0

Verfahrensgang

vorgehend
LG Hannover - 11.06.2019 - AZ: 92 T 41/19
OLG Celle - 19.08.2019 - AZ: 4 W 50/19

Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 27. November 2019 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Koch, den Richter Dr. Löffler, die Richterin Dr. Schwonke und die Richter Feddersen und Odörfer
beschlossen:

Tenor:

  1. 1.

    Die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde in dem Beschuss der 58. Zivilkammer des Landgerichts Hannover vom 11. Juni 2019 wird auf Kosten des Schuldners als unzulässig verworfen.

  2. 2.

    Der Antrag des Schuldners auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe zur Durchführung des Nichtzulassungsbeschwerdeverfahrens wird abgelehnt.

Gründe

1

1. Die vom Schuldner eingelegte Nichtzulassungsbeschwerde ist unzulässig. Das Beschwerdegericht hat die Rechtsbeschwerde in dem Beschluss vom 11. Juni 2019 nicht gemäß § 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO zugelassen. Diese Entscheidung ist nicht anfechtbar (vgl. BGH, Beschluss vom 5. Mai 2011 - I ZB 17/11, WuM 2011, 394 mwN). Der Gesetzgeber hat bewusst von der Möglichkeit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde abgesehen (BT-Drucks. 14/4722, S. 69, 116). Ein Rechtsmittel gegen die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde ist auch nicht von Verfassungs wegen geboten (vgl. BGH, Beschluss vom 7. März 2002 - IX ZB 11/02, BGHZ 150, 133, 135 ff.; Beschluss vom 8. November 2004 - II ZB 24/03, NJW-RR 2005, 294 f.; Beschluss vom 24. November 2008 - II ZB 4/08, NJW-RR 2009, 465 Rn. 13; Beschluss vom 13. Juli 2011 - IX ZA 77/11, FamRZ 2011, 1582 Rn. 2; Beschluss vom 18. August 2014 - I ZA 8/14, juris Rn. 2; Beschluss vom 12. Februar 2015 - I ZA 15/14, juris Rn. 2).

2

2. Der Prozesskostenhilfeantrag des Schuldners ist abzulehnen, weil die beabsichtigte Rechtsverfolgung aus den unter Ziffer 1 ausgeführten Gründen keine Aussicht auf Erfolg bietet (§ 114 Abs. 1 Satz 1 ZPO).

3

3. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO.

Koch
Löffler
Schwonke
Feddersen
Odörfer