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Bundesgerichtshof
Urt. v. 03.12.1981, Az.: III ZR 105/80

Verwaltungsvollstreckung ; Voraussetzung ; Vollstreckung von Gewerbesteuerbescheiden; Beweis; Form des Zugangs; Amtspflichtverletzung; Ersuchen um Stundung

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
03.12.1981
Aktenzeichen
III ZR 105/80
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1981, 12007
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • MDR 1982, 554-555 (Kurzinformation)
  • NVwZ 1982, 393-394 (Volltext mit amtl. LS)
  • ZIP 1982, 222-225

Amtlicher Leitsatz

1. Die nach § 18 I Nr. 1 VwVG Hess als Voraussetzung der Vollstreckung von Gewerbesteuerbescheiden grundsätzlich vorgeschriebenen Zustimmung des Steuerbescheids ist gem. § 9 I VwZG als bewiesen anzusehen, wenn der Steuerschuldner den Steuerbescheid mit einfachem Brief erhalten hat und die Behörde mit dieser Form des Zugangs die mit der förmlichen Zustimmung verbundenen Rechtsfolgen hat auslegen wollen.

2. Zur Frage der bei der Vollstreckung eines Steuerbescheids zu beachtenden Amtspflichten, wenn der Steuerschuldner um Stundung nachgesucht hat.