Bundesgerichtshof
Urt. v. 04.04.1984, Az.: I ZR 9/82
„Werbung in Schulen“
Ministerial-erlaß; Bindungswirkung; Vorsprung durch Rechtsbruch; Schulklasse; Jugendzeitschriften; Schulverwaltung; Erlaubnis; Wettbewerbswidrige Umstände
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 04.04.1984
- Aktenzeichen
- I ZR 9/82
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1984, 12511
- Entscheidungsname
- Werbung in Schulen
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlage
Fundstellen
- AfP 1984, 178
- MDR 1985, 26 (Volltext mit amtl. LS)
- NJW 1985, 1623-1624 (Volltext mit amtl. LS)
Amtlicher Leitsatz
1. Zur Frage der Bindungswirkung eines Ministerial-Erlasses unter dem Gesichtspunkt des Vorsprungs durch Rechtsbruch.
2. Wird in Schulklassen für Jugendzeitschriften durch Vertreter geworben, so liegt darin jedenfalls dann kein Verstoß gegen § 1 UWG, wenn die Schulverwaltung diese Werbung erlaubt hat und im Einzelfall keine besonderen wettbewerbswidrigen Umstände vorliegen.