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Bundesgerichtshof
Urt. v. 18.12.1972, Az.: III ZR 40/70

Amtspflicht; Aufgabenübertragen; Verkehrssicherungspflicht; Straßenverkehrssicherung; Ausübung öffentlicher Gewalt; Straßenbenutzer; Personenschaden; Sachschaden; Vermögensschaden; Frachtführer; Befördertes Frachtgut; Ladung

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
18.12.1972
Aktenzeichen
III ZR 40/70
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1972, 11157
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • DB 1973, 1944-1945 (Volltext mit amtl. LS)
  • DVBl 1973, 491-492 (Volltext mit amtl. LS)
  • DVBl 1973, 465-475 (Urteilsbesprechung von Porf. Dr. Richard Bartlsperger)
  • DÖV 1973, 247 (amtl. Leitsatz)
  • MDR 1973, 299 (Volltext mit amtl. LS)
  • NJW 1973, 463-465 (Volltext mit amtl. LS)
  • NJW 1973, 846 (amtl. Leitsatz mit Anm.)
  • VersR 1973, 275-276 (Volltext mit red. LS)

Amtlicher Leitsatz

Überträgt ein Landesgesetz die Erfüllung der mit der Straßenverkehrssicherungspflicht zusammenhängenden Aufgaben den Bediensteten der verantwortlichen Körperschaft als Amtspflicht in Ausübung öffentlicher Gewalt, dann besteht diese Amtspflicht zwar allen Straßenbenutzern gegenüber, aber nur mit dem Inhalt, sie vor Gefahren für Leben, Gesundheit, Eigentum oder sonstige absolute Rechte zu bewahren, nicht aber vor jedem Vermögensschaden (hier: Entstehung einer vertraglichen Schadenersatzverpflichtung für einen Frachtführer bei Verletzung eines von ihm beförderten Gutes).