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Bundesverfassungsgericht
Beschl. v. 23.02.1972, Az.: 2 BvL 36/71

Gemeindesatzungen; Strafbestimmungen; Ermächtigung des Landesgesetzgebers; Gebot der Gesetzesbestimmtheit; Voraussehbarkeit der Grenzen der Strafbarkeit

Bibliographie

Gericht
BVerfG
Datum
23.02.1972
Aktenzeichen
2 BvL 36/71
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 1972, 10992
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
AG Augsburg 06.04.1971 - Cs 2373/69

Fundstellen

  • BVerfGE 32, 346 - 365
  • DVBl 1972, 804 (Kurzinformation)
  • DÖV 1972, 715-717 (Volltext mit amtl. LS)
  • MDR 1972, 584 (Volltext mit amtl. LS)
  • NJW 1972, 1856 (amtl. Leitsatz mit Anm.)
  • NJW 1972, 860-862 (Volltext mit amtl. LS)
  • VerwRspr 24, 385 - 391

Redaktioneller Leitsatz

In Gemeindesatzungen können Strafbestimmungen enthalten sein, die auf einer speziellen Ermächtigung des Landesgesetzgebers beruhen. Wenn schon aus der Ermächtigung die Grenzen der Strafbarkeit sowie Art und Höchstmaß der Strafe für den Bürger voraussehbar sind, dann ist dem in Art. 103 Abs. 2 GG enthaltenen Gebot der Gesetzesbestimmtheit Genüge getan.