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Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 08.07.1994, Az.: BVerwG 8 C 4/93

Wohngeld; Familienangehörige; Wohngeldbewilligungsbescheid; Abrenzung zwischen Grundurteil und Vollendurteil; Zulässigkeiteines Zwischenurteils

Bibliographie

Gericht
BVerwG
Datum
08.07.1994
Aktenzeichen
BVerwG 8 C 4/93
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1994, 13293
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
VG Berlin 27.06.1990 21 A 289.88
OVG Berlin - 27.08.1992 - AZ: 6 B 64.90

Fundstellen

  • FamRZ 1994, 1587-1589 (Volltext mit red. LS)
  • JuS 1995, XXIX Heft 4 (Kurzinformation)
  • NJWE-MietR 1996, 64
  • NVwZ 1996, 175-179 (Volltext mit amtl. LS)
  • SGb 1995, 250 (amtl. Leitsatz)
  • WuM 1994, 697-702 (Volltext mit amtl. LS)

Amtlicher Leitsatz

1. Zur Reichweite der Vermutung vorübergehender Abwesenheit des § 4 III 3 WoGG, wenn ein Student am Wohnort seines Vaters studiert und dort eine eigene Wohnung innehat.

2. Zur Zulässigkeit eines Wohngeldbewilligungsbescheides "dem Grunde nach."

3. Zur Abgrenzung eines Grundurteils (§ 111 VwGO) von einem Vollendurteil, das die Behörde verpflichtet, über den Grund des Anspruchs zu entscheiden.

4. Ein Zwischenurteil über den Grund des Anspruchs (§ 111 S. 1 VwGO) darf bei einer Verpflichtungsklage, die auf den Erlaß eines "Geldleistungsverwaltungsakts" (Wohngeldbewilligungsbescheides) gerichtet ist, nicht erlassen werden.