Bundessozialgericht
Urt. v. 28.06.1979, Az.: 1 RA 97/78
Rentenversicherungsträger; Rehabilitation; Entscheidung über Kostenübernahme; Finanzielle Erwägungen; Ermessen; Ermessenfehler
Bibliographie
- Gericht
- BSG
- Datum
- 28.06.1979
- Aktenzeichen
- 1 RA 97/78
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1979, 10802
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlagen
- § 13 AVG
- § 1236 RVO
- § 19 AVG
Fundstelle
- SozR 2200 § 1242 Nr 3
Amtlicher Leitsatz
1. Kann der Träger der Rentenversicherung nach seinem Ermessen bestimmte Kosten als Leistung der Rehabilitation übernehmen (hier: Kosten der Beförderung zwischen Wohnung und Arbeitsstelle, AVG § 19 = RVO § 1242), so darf er bei der Entscheidung hierüber finanzielle Erwägungen anstellen.
2. In diesem Fall handelt der Versicherungsträger ermessensfehlerhaft (SGG § 54 Abs 2 S 2, SGB I § 39), wenn er nicht prüft, ob er die geltend gemachten Kosten nicht wenigstens zum Teil übernehmen kann.