Bundessozialgericht
Urt. v. 17.12.1968, Az.: 6 RKa 33/68
Kassenärztliche Versorgung; Beteiligung eines Krankenhausarztes; Beschränkung der Beteiligung; Notwendige Beiladung
Bibliographie
- Gericht
- BSG
- Datum
- 17.12.1968
- Aktenzeichen
- 6 RKa 33/68
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1968, 10781
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlagen
- § 368a RVO
- § 75 Abs. 2 SGG
- § 29 ZO-Ärzte
Fundstellen
- BSGE 29, 65 - 69
- NJW 1969, 1594-1595 (Volltext mit amtl. LS)
Amtlicher Leitsatz
1. Die Beteiligung eines leitenden Krankenhausarztes an der ambulanten kassenärztlichen Versorgung kann grundsätzlich nicht auf Überweisung durch bestimmte Gruppen von Kassenärzten, insbesondere nur durch Fachärzte, beschränkt werden.
2. Zu einem Rechtsstreit zwischen einer KÄV und einem Berufungsausschuß über die Beteiligung eines Krankenhausarztes sind die Landesverbände der Krankenkassen nicht notwendig beizuladen.