Bei ZeniumecGlobal (zeniumecglobal.com) sollen Einzahlungen möglicherweise nicht direkt per Banküberweisung, sondern über Bitcoin, Stablecoins oder andere Kryptowerte erfolgen. Viele Anleger glauben anschließend, das Geld sei wegen der Blockchain-Technologie nicht mehr nachvollziehbar. Das trifft so pauschal nicht zu: Kryptotransaktionen werden dauerhaft in öffentlichen Transaktionsregistern gespeichert und können wichtige Anhaltspunkte für die Aufarbeitung liefern.
Wer im Zusammenhang mit ZeniumecGlobal (zeniumecglobal.com) Kryptowerte übertragen hat und keine Auszahlung erhält, kann über broker-betrug.de eine kostenfreie Ersteinschätzung anfordern. Als Rechtsanwalt Martin Wehrmann prüfe ich, welche Wallet-Daten vorliegen und welche weiteren Stellen einbezogen werden können.
Was die europäische „Travel Rule“ für Kryptotransfers bedeutet
Seit dem 30. Dezember 2024 gilt die Verordnung (EU) 2023/1113. Sie verlangt bei Kryptotransfers unter Beteiligung eines in der EU ansässigen Kryptodienstleisters grundsätzlich Angaben zum Absender und Empfänger. Ziel ist es, verdächtige Zahlungsströme besser erkennen und untersuchen zu können.
Damit ist ein Transfer an ZeniumecGlobal (zeniumecglobal.com) nicht allein deshalb anonym, weil statt Euro Kryptowährungen verwendet wurden. Eine beteiligte Kryptobörse kann Kundendaten, Transaktionsangaben und Wallet-Informationen gespeichert haben.
Diese Daten sind nicht automatisch für Geschädigte zugänglich. Sie können jedoch im Rahmen von Ermittlungen oder rechtlich begründeten Anfragen Bedeutung gewinnen.
ZeniumecGlobal (zeniumecglobal.com): Warum der Kauf von Kryptowährungen nur der erste Schritt ist
Ein typischer Ablauf kann so aussehen: Ein Anleger überweist 25.000 Euro an eine reguläre Kryptobörse. Dort kauft er auf Anleitung eines angeblichen Brokers Stablecoins und sendet sie anschließend an eine externe Wallet.
Auf dem Bankkonto wirkt die Zahlung zunächst unauffällig, weil der Empfänger eine bekannte Kryptobörse ist. Der wirtschaftlich entscheidende Schritt folgt jedoch erst mit dem Transfer an die externe Adresse von ZeniumecGlobal (zeniumecglobal.com).
Deshalb sollte nicht nur der Kontoauszug gesichert werden. Wichtig sind auch:
- die verwendete Wallet-Adresse,
- der Transaktions-Hash,
- Datum und Uhrzeit des Transfers,
- die eingesetzte Kryptowährung,
- Screenshots aus dem Börsenkonto,
- Nachrichten mit den Zahlungsanweisungen.
Der Transaktions-Hash funktioniert dabei wie eine eindeutige Referenznummer innerhalb der Blockchain.
Wann Kryptobörsen Transaktionen genauer prüfen müssen
Kryptodienstleister gehören zu den geldwäscherechtlich Verpflichteten. Liegen Tatsachen vor, die auf Vermögenswerte aus einer möglichen Straftat hindeuten, kann nach § 43 GwG eine unverzügliche Verdachtsmeldung an die Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen erforderlich sein. Dabei kommt es grundsätzlich nicht auf die Höhe der Transaktion an.
Nach einer solchen Meldung darf eine betroffene Transaktion nach § 46 GwG grundsätzlich erst ausgeführt werden, wenn die zuständige Stelle zustimmt oder der dritte Werktag ohne Untersagung abgelaufen ist. Für die Frist zählt der Samstag nicht als Werktag.
Bei Zahlungen an ZeniumecGlobal (zeniumecglobal.com) kann deshalb relevant sein, ob eine Kryptobörse frühzeitig über den konkreten Betrugsverdacht und die Ziel-Wallet informiert wurde.
ZeniumecGlobal (zeniumecglobal.com) und der Unterschied zwischen Wallet-Inhaber und Plattform
Die Person, mit der Anleger telefonieren, muss nicht identisch mit dem Inhaber einer Ziel-Wallet sein. Ebenso kann eine Wallet von mehreren Tätergruppen, Zahlungsabwicklern oder sogenannten Geldwäschern genutzt werden.
Für die rechtliche Aufarbeitung von ZeniumecGlobal (zeniumecglobal.com) untersuche ich deshalb nicht nur den Namen der Plattform. Entscheidend ist vielmehr die Transaktionskette:
- Wo wurden die Kryptowerte gekauft?
- An welche Adresse gingen sie zuerst?
- Wurden sie an weitere Wallets weitergeleitet?
- Endeten sie bei einer zentralen Kryptobörse?
- Gibt es Verbindungen zu bereits bekannten Adressen?
Eine solche Analyse garantiert keine Rückzahlung. Sie kann aber zeigen, an welchen Stellen weitere Daten oder Sicherungsmaßnahmen denkbar sind.
Weshalb angebliche „Blockchain-Steuern“ verdächtig sind
Manche Anleger erhalten vor der Auszahlung die Aufforderung, eine sogenannte Blockchain-Steuer, Gas-Gebühr oder Geldwäschekaution an eine weitere Wallet zu senden.
Blockchain-Netzwerkgebühren können bei echten Transfers anfallen. Sie werden jedoch normalerweise technisch im Rahmen der Transaktion berechnet. Eine frei festgelegte Zahlung von mehreren Tausend Euro an eine fremde Wallet ist etwas anderes.
Wer von ZeniumecGlobal (zeniumecglobal.com) etwa 8.000 Euro für eine angebliche steuerliche Freigabe zahlen soll, sollte zunächst klären, wer die Forderung erhebt, auf welcher Rechtsgrundlage sie beruht und weshalb sie nicht vom vorhandenen Guthaben abgezogen werden kann.
Meine Prüfung von Kryptozahlungen an ZeniumecGlobal (zeniumecglobal.com)
Bei WEHRMANN Digital- und Wirtschaftsrecht verbinde ich die rechtliche Prüfung mit der Auswertung digitaler Zahlungsinformationen. Ich ordne Wallet-Adressen, Transaktions-Hashes, Börsenkonten, Kommunikationsverläufe und mögliche geldwäscherechtliche Ansatzpunkte zusammen ein.
Betroffene sollten keine weitere Wallet-Zahlung leisten, nur weil eine angeblich letzte Freigabe versprochen wird. Ebenso sollten sie ihre Kryptobörse möglichst konkret über verdächtige Empfängeradressen informieren und sämtliche Originaldaten sichern.
Wer Kryptowährungen an ZeniumecGlobal (zeniumecglobal.com) übertragen hat, eine Auszahlung vermisst oder weitere Kryptozahlungen leisten soll, kann über broker-betrug.de eine kostenfreie Ersteinschätzung anfordern. Ich prüfe, welche digitalen Spuren bereits vorhanden sind und welche tatsächlichen sowie rechtlichen Schritte im individuellen Fall erwogen werden können.