Vor der Kontoeröffnung bei Aiyaphorm (aiyaphorm.at) sollen Anleger möglicherweise Fragen zu Einkommen, Vermögen und bisherigen Börsenerfahrungen beantworten. Kritisch wird es, wenn ein angeblicher Berater die Antworten vorgibt oder dazu rät, falsche Angaben einzutragen. Dadurch können hochriskante Finanzprodukte freigeschaltet werden, obwohl sie nicht zum Anleger passen.
Wer bei Aiyaphorm (aiyaphorm.at) Geld verloren hat, keine Auszahlung erhält oder einen Betrug vermutet, kann über anlagebetrug.de eine kostenfreie Ersteinschätzung bei Rechtsanwalt Martin Wehrmann von WEHRMANN Digital- und Wirtschaftsrecht anfordern.
Warum fragt eine Plattform nach Kenntnissen und Vermögen?
Finanzanbieter möchten häufig wissen, welche Erfahrungen ein Kunde mit Aktien, CFDs, Devisen oder Kryptowährungen besitzt. Auch Anlageziele und finanzielle Verhältnisse können abgefragt werden.
Diese Informationen sollen zeigen, ob ein besonders riskantes Produkt für den jeweiligen Anleger geeignet erscheint. Die Abfrage verliert jedoch ihren Zweck, wenn Antworten nicht ehrlich erfasst werden.
Bei Aiyaphorm (aiyaphorm.at) sollte daher niemand Angaben bestätigen, die nicht den tatsächlichen Kenntnissen entsprechen.
Aiyaphorm (aiyaphorm.at): Wenn der Berater die richtigen Antworten vorsagt
Manche Betroffene berichten, dass sie den Fragebogen nicht selbstständig ausgefüllt haben. Der Ansprechpartner erklärte am Telefon, welche Kästchen angeklickt werden müssten.
Dabei können Aussagen fallen wie:
- „Das ist nur eine Formalität.“
- „Kreuzen Sie überall Erfahrung an.“
- „Sonst wird Ihr Handelskonto nicht freigeschaltet.“
- „Die Antworten haben keine rechtliche Bedeutung.“
- „Ich führe Sie schnell durch den Test.“
Wer von Aiyaphorm (aiyaphorm.at) solche Anweisungen erhalten hat, sollte Gesprächsnotizen, E-Mails und Chatnachrichten sichern.
Falsche Angaben können riskante Produkte freischalten
Ein Anleger ohne Handelserfahrung soll möglicherweise bestätigen, bereits seit fünf Jahren mit Hebelprodukten zu handeln. Außerdem wird ein höheres Einkommen oder größeres Vermögen eingetragen.
Anschließend bietet die Plattform CFDs, Optionen oder stark gehebelte Krypto-Positionen an. Diese Produkte können schon bei kleinen Kursbewegungen erhebliche Verluste verursachen.
Bei Aiyaphorm (aiyaphorm.at) ist daher wichtig, wer die Angaben tatsächlich gemacht und wer die Antworten beeinflusst hat.
Aiyaphorm (aiyaphorm.at): Beispiel für einen manipulierten Eignungstest
Eine 67-jährige Anlegerin möchte zunächst 1.000 Euro investieren. Sie besitzt keine Erfahrungen mit CFDs oder Devisenhandel.
Der angebliche Account Manager von Aiyaphorm (aiyaphorm.at) bittet sie, bei allen Fragen „fortgeschrittene Kenntnisse“ auszuwählen. Ohne diese Antworten könne sie angeblich nicht an besonders sicheren Goldgeschäften teilnehmen.
Wenige Tage später werden mehrere Positionen mit hohem Hebel eröffnet. Das Konto zeigt zunächst 14.000 Euro Gewinn. Danach entstehen angebliche Verluste und die Anlegerin soll 8.000 Euro nachzahlen.
Ein solcher Ablauf kann für die rechtliche Bewertung des gesamten Vorgangs wichtig sein.
Wer hat die Handelsaufträge tatsächlich erteilt?
Bei manchen Konten bleibt unklar, ob der Anleger selbst gehandelt hat. Teilweise klickt der Berater über eine Bildschirmfreigabe auf die entsprechenden Schaltflächen. In anderen Fällen erscheinen Positionen, denen der Kunde nie ausdrücklich zugestimmt hat.
Betroffene sollten bei Aiyaphorm (aiyaphorm.at) prüfen:
- Wann wurde eine Position eröffnet?
- Wer hatte zu diesem Zeitpunkt Zugriff?
- Gibt es eine schriftliche Zustimmung?
- Wurde das Risiko vorher erklärt?
- Sind vollständige Orderdaten vorhanden?
Unbekannte oder nicht genehmigte Transaktionen sollten sofort dokumentiert werden.
Aiyaphorm (aiyaphorm.at): Warum Risikohinweise allein nicht ausreichen müssen
Ein langer Warntext am Ende eines Formulars bedeutet nicht automatisch, dass der Anleger die tatsächlichen Risiken verstanden hat.
Problematisch kann es sein, wenn der persönliche Ansprechpartner gleichzeitig behauptet, Verluste seien ausgeschlossen oder das Konto werde vollständig überwacht. Mündliche Versprechen und schriftliche Hinweise widersprechen sich dann.
Wer bei Aiyaphorm (aiyaphorm.at) beruhigende Aussagen erhalten hat, sollte festhalten, wann und von wem sie gemacht wurden.
Welche Unterlagen sollten gesichert werden?
Besonders wichtig sind:
- der ausgefüllte Risikofragebogen,
- Antworten zur Handelserfahrung,
- Angaben zu Einkommen und Vermögen,
- E-Mails zur Kontoaktivierung,
- Nachrichten mit vorgegebenen Antworten,
- Screenshots geöffneter Positionen,
- Handels- und Verlustabrechnungen,
- Aufzeichnungen zu Fernzugriffen.
Auch spätere Änderungen am Anlegerprofil von Aiyaphorm (aiyaphorm.at) können für die Prüfung relevant sein.
Falsche Selbstauskünfte nicht nachträglich bestätigen
Betroffene sollten keine neuen Formulare unterschreiben, mit denen frühere Angaben nachträglich bestätigt werden. Ebenso sollten sie nicht erklären, alle Geschäfte selbstständig und nach umfassender Risikoaufklärung durchgeführt zu haben, wenn dies nicht zutrifft.
Wer bei Aiyaphorm (aiyaphorm.at) zu falschen Angaben gedrängt wurde oder unbekannte Handelspositionen entdeckt, kann über anlagebetrug.de eine kostenfreie Ersteinschätzung anfordern. Rechtsanwalt Martin Wehrmann und WEHRMANN Digital- und Wirtschaftsrecht prüfen die Kontoeröffnung, die Handelsaufträge und mögliche rechtliche Schritte.