Betrug bei Fidenti Wealth, AnlageRecht und Cornatto

22.07.2026 4 Aufrufe Autor: Knut Oelschig
Betrug bei Fidenti Wealth, AnlageRecht (de-anlagerecht.com) und Cornatto? Schlechte Erfahrungen mit Auszahlungen – Was betroffene Anleger jetzt wissen sollten

Immer mehr Anleger berichten über massive Probleme

Der Kanzlei Oelschig werden derzeit vermehrt Fälle geschildert, in denen Anleger nach Investitionen über Plattformen wie Fidenti Wealth, AnlageRecht (de-anlagerecht.com) oder Cornatto erhebliche Schwierigkeiten bei der Auszahlung ihrer Guthaben haben.

Nach den Schilderungen der Betroffenen ähneln sich die Abläufe häufig:

  • Auszahlungen werden immer wieder verschoben.
  • Es werden plötzlich weitere Gebühren, Steuern oder Sicherheitsleistungen verlangt.
  • Ansprechpartner sind nicht mehr erreichbar oder wechseln ständig.
  • Auf E-Mails wird nicht mehr reagiert.
  • Anleger werden zu weiteren Einzahlungen gedrängt.

Solche Konstellationen können auf einen möglichen Anlagebetrug hindeuten. Eine endgültige rechtliche Bewertung hängt jedoch stets vom Einzelfall ab. 

Typische Warnsignale

Unsere Erfahrung aus zahlreichen Verfahren wegen Online-Anlagebetrugs zeigt, dass sich viele unseriöse Plattformen ähnlicher Methoden bedienen:

  • unrealistisch hohe Renditeversprechen,
  • professionell gestaltete Internetseiten,
  • angebliche Broker mit permanentem Telefonkontakt,
  • künstlich steigende Depotstände,
  • Auszahlung erst nach angeblichen Steuer- oder Provisionszahlungen,
  • immer neue Zahlungsaufforderungen.

Spätestens wenn eine Auszahlung von weiteren Einzahlungen abhängig gemacht wird, sollten Anleger äußerst vorsichtig sein. 

Keine weiteren Zahlungen leisten

Betroffene sollten keinesfalls weitere Beträge überweisen, nur weil angeblich noch Steuern, Provisionen, Versicherungen oder Freigabegebühren bezahlt werden müssen.

Gerade diese Forderungen sind nach den Erfahrungen aus zahlreichen Betrugsfällen häufig Bestandteil der Betrugsmasche.

Welche Unterlagen sollten gesichert werden?

Je früher Beweise gesichert werden, desto besser.

Hierzu gehören insbesondere:

  • Kontoauszüge,
  • Überweisungsbelege,
  • Wallet-Adressen,
  • Chatverläufe,
  • E-Mails,
  • Telefonnummern,
  • Screenshots des Anlegerkontos,
  • Identitätsnachweise, die an die Plattform übersandt wurden.

Bestehen Chancen, das Geld zurückzuerhalten?

Auch wenn viele Anleger zunächst davon ausgehen, dass ihr Geld endgültig verloren ist, bestehen in geeigneten Fällen durchaus rechtliche Möglichkeiten.

Je nach Sachverhalt kommen insbesondere Ansprüche gegen beteiligte Zahlungsdienstleister oder Banken sowie weitere zivilrechtliche Maßnahmen in Betracht. Welche Schritte Erfolg versprechen, hängt vom konkreten Zahlungsweg und den vorhandenen Unterlagen ab.

Kostenlose Ersteinschätzung durch die Kanzlei Oelschig

Wenn Sie bei Fidenti Wealth, AnlageRecht (de-anlagerecht.com), Cornatto oder einer vergleichbaren Plattform investiert haben und Ihre Auszahlung verweigert wird, sollten Sie den Sachverhalt möglichst früh rechtlich prüfen lassen.

Die Kanzlei Oelschig unterstützt bundesweit geschädigte Anleger bei der Sicherung von Ansprüchen und der Prüfung möglicher Rückforderungsansprüche.

Eine frühzeitige rechtliche Bewertung kann entscheidend sein, um weitere Vermögensschäden zu vermeiden und vorhandene Ansprüche zu sichern.