Festgeldbetrug: Warnung vor Michael.Schuster@dunncapital.com.de

19.06.2026 11 Mal gelesen Autor: Arthur Wilms
Die BaFin warnt vor Festgeldangeboten, die über die E-Mail-Adresse Michael.Schuster@dunncapital.com.de versandt werden.

Immer häufiger nutzen Betrüger nicht nur professionell gestaltete Internetseiten, sondern auch täuschend echt wirkende E-Mail-Adressen, um Anleger für vermeintlich sichere Festgeldanlagen zu gewinnen. Besonders im Bereich der Festgeldangebote beobachten die Aufsichtsbehörden seit geraumer Zeit einen deutlichen Anstieg professionell organisierter Betrugsfälle. Dabei werden häufig die Namen tatsächlich existierender Finanzunternehmen verwendet, um Seriosität vorzutäuschen und potenzielle Anleger zu hohen Überweisungen zu bewegen.

Vor diesem Hintergrund hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) vor Festgeldangeboten gewarnt, die über die E-Mail-Adresse Michael.Schuster@dunncapital.com.de versandt werden. Nach den Erkenntnissen der Finanzaufsicht besteht der Verdacht, dass die unbekannten Anbieter ohne die erforderliche Erlaubnis Bankgeschäfte beziehungsweise Finanzdienstleistungen anbieten. Gleichzeitig weist die BaFin ausdrücklich darauf hin, dass nach derzeitigem Erkenntnisstand kein Zusammenhang mit der DUNN Capital Management LLC aus Florida (USA) besteht. Vielmehr geht die Finanzaufsicht von einem Identitätsmissbrauch aus.

Gerade der Missbrauch der Identität tatsächlich existierender Finanzunternehmen gehört inzwischen zu den am häufigsten eingesetzten Methoden im Bereich des Festgeldbetrugs. Für Anleger ist häufig kaum erkennbar, dass sie nicht mit dem echten Unternehmen, sondern mit professionell auftretenden Betrügern kommunizieren.

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Festgeldangebote per E-Mail nehmen deutlich zu

Während klassische Online-Trading-Plattformen häufig über Werbung oder soziale Netzwerke auf neue Anleger aufmerksam machen, erfolgt die Kontaktaufnahme bei Festgeldbetrugsfällen oftmals direkt per E-Mail oder Telefon.

Die Täter übersenden professionell gestaltete Angebote, in denen außergewöhnlich attraktive Zinssätze für vermeintlich sichere Festgeldanlagen beworben werden. Teilweise werden Zinssätze angeboten, die deutlich über dem aktuellen Marktniveau liegen.

Die E-Mails enthalten häufig:

  • professionell gestaltete Anschreiben,
  • vermeintliche Festgeldverträge,
  • Produktinformationen,
  • Zinsberechnungen,
  • Logos bekannter Finanzunternehmen,
  • angebliche Registrierungs- oder Zulassungsnummern,
  • Kontaktdaten vermeintlicher Berater.

Gerade weil sämtliche Unterlagen seriös wirken, erkennen viele Anleger den Betrug zunächst nicht.

Identitätsmissbrauch als typische Betrugsmasche

Nach den Feststellungen der BaFin handelt es sich im vorliegenden Fall um einen Identitätsmissbrauch.

Dabei übernehmen unbekannte Täter den Namen, die Unternehmensbezeichnung oder weitere Stammdaten eines tatsächlich existierenden Finanzunternehmens. Ziel ist es, den Eindruck zu erwecken, das Festgeldangebot stamme von einem bekannten und seriösen Anbieter.

Im aktuellen Fall weist die BaFin ausdrücklich darauf hin, dass die Angebote nicht von der DUNN Capital Management LLC aus Florida (USA) stammen.

Gerade diese Vorgehensweise wird seit mehreren Jahren zunehmend beobachtet. Die Täter recherchieren öffentlich zugängliche Unternehmensdaten und verwenden diese anschließend für ihre E-Mails, Verträge oder Internetseiten.

Für Anleger entsteht dadurch häufig der Eindruck, sie kommunizierten unmittelbar mit einem regulierten Finanzunternehmen.

So läuft ein typischer Festgeldbetrug häufig ab

Die Erfahrungen aus zahlreichen Betrugsverfahren zeigen immer wieder ähnliche Abläufe.

Zunächst erhalten Interessenten eine E-Mail mit einem vermeintlich besonders attraktiven Festgeldangebot.

Anschließend erfolgt häufig ein telefonischer Kontakt durch einen angeblichen Anlageberater.

Während der Gespräche wird erklärt, weshalb gerade jetzt besonders günstige Konditionen angeboten werden könnten.

Nicht selten werden folgende Argumente verwendet:

  • zeitlich begrenzte Sonderaktionen,
  • außergewöhnlich hohe Zinssätze,
  • staatlich abgesicherte Einlagen,
  • internationale Bankenkooperationen,
  • exklusive Angebote für Neukunden.

Die Täter beantworten Rückfragen häufig professionell und übersenden weitere Unterlagen, um ihre Glaubwürdigkeit zu erhöhen.

Warum viele Anleger Vertrauen fassen

Professionell organisierte Täter investieren erhebliche Zeit in die Vorbereitung ihrer Betrugsmodelle.

Hierzu gehören unter anderem:

  • professionell gestaltete E-Mail-Signaturen,
  • täuschend echte Vertragsunterlagen,
  • hochwertige PDF-Dokumente,
  • seriös wirkende Telefonnummern,
  • angebliche Mitarbeiterprofile,
  • überzeugende Unternehmensdarstellungen.

Teilweise verwenden die Täter sogar Namen real existierender Mitarbeiter oder Geschäftsführer. In anderen Fällen werden frei erfundene Ansprechpartner eingesetzt.

Gerade diese Kombination aus professionellen Unterlagen und dem Namen eines tatsächlich existierenden Unternehmens führt dazu, dass viele Anleger den Betrug zunächst nicht erkennen.

Schwierigkeiten beginnen häufig nach der Überweisung

Sobald Anleger den gewünschten Betrag überwiesen haben, verändert sich die Kommunikation häufig erheblich.

Während zuvor nahezu täglich Kontakt bestand, werden Rückfragen plötzlich verzögert beantwortet oder vollständig ignoriert.

Geschädigte berichten regelmäßig über:

  • ausbleibende Vertragsbestätigungen,
  • keine Auszahlung der Zinsen,
  • nicht erreichbare Ansprechpartner,
  • ständig neue Erklärungen,
  • angebliche technische Probleme,
  • weitere Zahlungsforderungen.

Teilweise werden zusätzliche Gebühren oder Steuern verlangt, bevor das Festgeld ausgezahlt werden könne.

Was betroffene Anleger jetzt tun sollten

Wer Geld aufgrund eines Festgeldangebots überwiesen hat, das über Michael.Schuster@dunncapital.com.de vermittelt wurde, sollte möglichst schnell handeln.

Empfehlenswert ist insbesondere:

  • sämtliche E-Mails sichern,
  • Vertragsunterlagen aufbewahren,
  • Kontoauszüge dokumentieren,
  • Zahlungsbelege sichern,
  • Telefonnummern notieren,
  • keine weiteren Zahlungen leisten,
  • den Sachverhalt rechtlich prüfen lassen.

Je früher der Sachverhalt aufgearbeitet wird, desto besser können mögliche weitere Maßnahmen vorbereitet werden.

FAQ zu Michael.Schuster@dunncapital.com.de

Warum warnt die BaFin vor dieser E-Mail-Adresse?
Nach den Erkenntnissen der BaFin besteht der Verdacht, dass über Michael.Schuster@dunncapital.com.de ohne die erforderliche Erlaubnis Bankgeschäfte beziehungsweise Finanzdienstleistungen angeboten werden.

Was bedeutet Identitätsmissbrauch?
Die Täter verwenden nach Angaben der BaFin die Identität beziehungsweise den Namen der DUNN Capital Management LLC, obwohl die Angebote nicht von diesem Unternehmen stammen.

Besteht eine Verbindung zur DUNN Capital Management LLC?
Nein. Nach den derzeitigen Erkenntnissen der BaFin besteht kein Zusammenhang zwischen den Angeboten und der DUNN Capital Management LLC, Florida (USA).

Woran erkennen Anleger einen möglichen Festgeldbetrug?
Warnsignale können ungewöhnlich hohe Zinssätze, Zeitdruck, E-Mail-Angebote unbekannter Anbieter sowie der Missbrauch bekannter Unternehmensnamen sein.

Was sollten Betroffene nach einer Überweisung tun?
Sämtliche Unterlagen sollten gesichert und keine weiteren Zahlungen geleistet werden. Eine frühzeitige rechtliche Prüfung kann helfen, den Sachverhalt aufzuarbeiten.

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