Globeinchain: Rückforderung von Geldern bei Trading-Betrug

10.06.2026 5 Mal gelesen Autor: Jochen Resch
Globeinchain: Die UK-Finanzaufsicht FCA hat vor dem Anbieter gewarnt und auf unerlaubte Finanzaktivitäten hingewiesen. Jetzt Anlagebetrug-Anwalt hinzuziehen.

Wer über globeinchain(.)com investiert hat, ist auf ein betrügerisches Konstrukt gestoßen. Die britische Finanzaufsicht FCA hat vor dem Anbieter gewarnt und auf unerlaubte Finanzaktivitäten hingewiesen. Zahlreiche Berichte von Betroffenen deuten darauf hin, dass Einzahlungen gezielt provoziert werden. Im Folgenden erfahren Sie, wie das System funktioniert und welche Schritte zur Rückholung Ihres Geldes sinnvoll sind.

 

Existiert Globeinchain als seriöse Handelsplattform?

Die Außendarstellung vermittelt den Eindruck eines professionellen Trading-Umfelds. Genau dieser Eindruck soll Vertrauen erzeugen. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich jedoch, dass es sich nicht um echten Handel, sondern um eine gezielte Inszenierung handelt. Die Domain globeinchain(.)com wurde am 24.08.2024 registriert und am 29.05.2026 aktualisiert – ein Muster, das häufig bei kurzlebigen Betrugsseiten zu beobachten ist. Personen, die als Broker auftreten, spielen eine Rolle: Gewinne werden nur simuliert. Auch Diagramme und Kontostände sind Teil dieser Darstellung und dienen dazu, weitere Einzahlungen zu erreichen.

 

Warum Auszahlungen bei Globeinchain ausbleiben

Viele Geschädigte schildern ein ähnliches Vorgehen. Sobald eine Auszahlung verlangt wird, verzögern sich Prozesse oder werden vollständig blockiert. Stattdessen verlangen die Betreiber zusätzliche Zahlungen, etwa unter dem Vorwand von Steuern oder Bearbeitungsgebühren. Diese Forderungen sind integraler Bestandteil des Systems. Wer einmal Geld überwiesen hat, wird häufig mit immer neuen Zahlungsaufforderungen konfrontiert.

 

FCA-Warnung: Ein ernstzunehmendes Alarmsignal

Die britische Aufsichtsbehörde FCA weist ausdrücklich auf Anbieter wie Globeinchain hin. Besonders auffällig ist der Hinweis, dass Kontaktdaten manipuliert oder ausgetauscht werden können. Selbst angegebene E-Mail-Adressen wie support@globeinchain.com müssen daher nicht vertrauenswürdig sein. Wechselnde Kontaktinformationen sind ein typisches Merkmal solcher Strukturen und stützen die Berichte betroffener Anleger.

 

Die Rolle von Bankkonten im Betrugssystem

Damit Einzahlungen überhaupt möglich sind, greifen die Verantwortlichen auf reale Konten zurück. Diese stehen entweder in direktem Zusammenhang mit den Tätern oder werden von Dritten bereitgestellt. Anlagebetrug bedeutet in diesem Kontext, dass falsche Tatsachen vorgespiegelt werden, um Vermögenswerte zu erlangen. Gleichzeitig kann die Weiterleitung der Gelder den Tatbestand der Geldwäsche (§ 261 StGB) erfüllen. Entscheidend ist daher, die Zahlungsströme nachzuvollziehen und die beteiligten Kontoinhaber zu identifizieren.

 

Wer haftbar gemacht werden kann

Nicht nur die unmittelbaren Täter kommen in Betracht. Auch Empfänger der Gelder können rechtlich belangt werden. Grundlage hierfür sind unter anderem § 812 BGB sowie § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB. Wer Zahlungen aus solchen Konstruktionen erhält, kann zur Rückerstattung verpflichtet sein. Darüber hinaus besteht das Risiko strafrechtlicher Konsequenzen, insbesondere wenn Gelder weitergeleitet werden.

 

Einordnung der Erfahrungen von Anlegern

Die geschilderten Fälle zeigen ein konsistentes Muster, das für Trading-Betrug typisch ist. Eine sachliche Bewertung legt nahe, dass Globeinchain ohne erforderliche Erlaubnis nach § 32 KWG operiert. Versprochene Gewinne existieren nicht real. Wichtig ist jetzt ein schnelles und strukturiertes Vorgehen, um die Spur des Geldes zu sichern.

 

Konkrete Schritte für Betroffene

- Keine weiteren Überweisungen tätigen

- Sämtliche Kommunikation dokumentieren und sichern

- Kontoauszüge sowie Transaktionsdaten zusammenstellen

- Strafanzeige bei den zuständigen Behörden stellen

- Juristischen Beistand durch spezialisierte Anwälte einholen

 

Wie Sie Ihr Geld zurückfordern können

RESCH Rechtsanwälte verfügt über jahrzehntelange Erfahrung im Bank- und Kapitalmarktrecht sowie in Fällen von Anlagebetrug und Geldwäsche. Der Ansatz besteht darin, Zahlungswege konsequent nachzuverfolgen und die verantwortlichen Akteure hinter den Kontenstrukturen aufzudecken. Da solche Systeme ohne reale Bankkonten nicht funktionieren, liegt genau dort ein zentraler Ansatzpunkt für Rückforderungen.

 

Wenn Sie eine Rückzahlung Ihrer Investition anstreben, ist anwaltliche Unterstützung der nächste sinnvolle Schritt. Sie können RESCH Rechtsanwälte telefonisch unter +49 30 / 88 59 77 0 oder über das Kontaktformular auf der Website erreichen. Eine Prüfung Ihres Falls zeigt, welche Maßnahmen konkret möglich sind.

 

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