HPBF-Tradingmasche: So holen Sie Ihr investiertes Geld zurück

24.04.2026 69 Aufrufe Autor: Jochen Resch
HPBF lockt mit Fake-Gewinnen und blockiert Auszahlungen. Wer investiert hat, sollte schnell handeln, Belege sichern und Rückforderungen prüfen.

Wer über hpbfltd(.)com oder platform.hpbfltd(.)com Geld angelegt hat, ist sehr wahrscheinlich auf ein betrügerisches Konstrukt hereingefallen. Lockangebote mit extremen Renditen und hohem Hebel sollen Vertrauen schaffen, während sich die Betreiber als legitimer Broker ausgeben. Im Folgenden erfahren Sie, woran das System zu erkennen ist und welche Schritte helfen, Verluste zurückzufordern.

 

Existiert HPBF als echte Handelsplattform?

Nach außen wirkt HPBF wie ein professioneller Anbieter für Online-Trading. Bei genauer Betrachtung zeigt sich jedoch: Die gesamte Präsentation ist inszeniert. Nutzern werden scheinbare Erfolge im Handel vorgeführt, ergänzt durch Versprechen wie Hebel bis 1:500 und tägliche Gewinne von bis zu 1,8 %. Solche Werte sind im regulierten Finanzmarkt nicht realistisch.

Auffällig ist zudem die Namenswahl, die bewusst Nähe zu der legitimen HPBF Holdings Ltd aus England suggeriert, obwohl keinerlei Verbindung besteht. Auch angegebene Standorte in Steinhausen (Schweiz) und Bertrange (Luxemburg) erfüllen lediglich eine Alibifunktion. Gleiches gilt für Kontaktmöglichkeiten wie +41613005791, +3522638509799 oder support@hpbfltd.com – sie dienen dem Aufbau von Glaubwürdigkeit innerhalb der Täuschung.

 

Wie berichten Betroffene über HPBF?

Die Rückmeldungen von Anlegern zeichnen ein einheitliches Bild. Nach einer ersten Einzahlung melden sich vermeintliche Berater, die zu weiteren Investments drängen. Parallel dazu werden im Nutzerkonto angebliche Gewinne angezeigt, um Sicherheit zu vermitteln.

Sobald jedoch eine Auszahlung beantragt wird, entstehen plötzlich Hürden. Es werden zusätzliche Kosten verlangt – etwa für Steuern, Gebühren oder angebliche Sicherheitsleistungen. Diese Forderungen sind konstruiert und haben nur ein Ziel: weitere Zahlungen zu erzwingen. Eine tatsächliche Auszahlung bleibt aus.

 

Warum verweigert HPBF Auszahlungen?

Ein typisches Merkmal dieses Systems ist das systematische Blockieren von Rückzahlungen. Immer neue Begründungen werden vorgeschoben, um Auszahlungen zu verzögern oder komplett zu verhindern. Selbst nach mehrfachen Nachzahlungen berichten Geschädigte, dass kein Geld zurückfließt.

Rechtlich erfüllt dieses Verhalten die Kriterien des Betrugs nach § 263 StGB sowie des Kapitalanlagebetrugs gemäß § 264a StGB. Zusätzlich liegt regelmäßig ein Verstoß gegen § 32 KWG vor, da die erforderliche Erlaubnis für Finanzdienstleistungen fehlt.

 

Welche Rolle spielen Bankkonten im Ablauf?

Damit die Täter Zugriff auf die Einlagen erhalten, werden reale Konten genutzt, über die die Gelder weitergeleitet werden. Diese Infrastruktur ist zentral für das Funktionieren der Masche. In diesem Zusammenhang kann auch der Tatbestand der Geldwäsche nach § 261 StGB erfüllt sein.

Genau hier setzt die rechtliche Aufarbeitung an: Durch die Identifikation der Kontoinhaber lassen sich zivilrechtliche Ansprüche, etwa aus § 812 BGB oder § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB, geltend machen. Ohne diese Kontostrukturen wäre das System nicht umsetzbar.

 

Juristische Einordnung des Vorgehens

Wer gezielt falsche Tatsachen vorspiegelt, um Vermögenswerte zu erlangen, begeht Anlagebetrug. Dieses Schema ist bei HPBF klar erkennbar: Es werden Handelsaktivitäten und Gewinne dargestellt, die in Wirklichkeit nicht existieren.

Zugleich ist Vorsicht geboten: Rückflüsse von Geldern aus solchen Konstrukten können unter Umständen selbst rechtliche Risiken bergen, etwa im Zusammenhang mit Geldwäsche. Eine fachkundige Prüfung ist daher unerlässlich.

 

Bewertung der Plattform

Die Gesamtschau führt zu einem eindeutigen Ergebnis: HPBF ist kein seriöser Anbieter, sondern Teil eines betrügerischen Systems. Unrealistische Versprechen, manipulierte Kontodarstellungen und verweigerte Auszahlungen lassen keinen anderen Schluss zu.

Zahlreiche Erfahrungsberichte Betroffener bestätigen dieses Muster. Es handelt sich um einen typischen, organisiert betriebenen Trading-Betrug.

 

Welche Schritte sind jetzt sinnvoll?

  • Keine weiteren Überweisungen tätigen
  • Sämtliche Kommunikation sichern (E-Mails, Chats, Telefonnummern)
  • Zahlungsbelege und Kontoauszüge vollständig dokumentieren
  • Strafanzeige bei den zuständigen Behörden erstatten
  • Schnellstmöglich rechtlichen Beistand mit Spezialisierung einschalten

 

Wie Sie Ihr Geld zurückfordern können

RESCH Rechtsanwälte verfügen über jahrzehntelange Erfahrung im Bank- und Kapitalmarktrecht sowie in Fällen von Anlagebetrug und Geldwäsche.

Der Ansatz besteht darin, die Geldflüsse nachzuvollziehen, beteiligte Kontoinhaber zu identifizieren und Ansprüche konsequent durchzusetzen. Denn ohne die Nutzung realer Konten wäre die Umsetzung solcher Modelle nicht möglich.

Wenn Sie Ansprüche gegen HPBF geltend machen möchten, ist juristische Unterstützung der nächste sinnvolle Schritt. Sie erreichen RESCH Rechtsanwälte unter +49 30 / 88 59 77 0 oder über das Kontaktformular auf der Website. Eine Prüfung Ihres Falls zeigt, welche Maßnahmen konkret möglich sind.

 

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