Die Zahl betrügerischer Online-Trading-Plattformen steigt weiter an. Aktuell warnt die deutsche Finanzaufsicht Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ausdrücklich vor den Anbietern AXERDIGITAL, VONTRADE, VECTRADX und QPBROKER. Nach Erkenntnissen der Behörde besteht der Verdacht, dass diese Plattformen ohne erforderliche Erlaubnis Finanz- oder Wertpapierdienstleistungen anbieten und dabei teilweise die Identität real existierender Unternehmen missbrauchen.
Für betroffene Anleger besteht ein erhebliches Risiko, hohe Geldbeträge zu verlieren. Rechtsanwalt Knut Oelschig vertritt bundesweit Mandanten, die Opfer solcher Anlagebetrügereien geworden sind, und prüft Ansprüche auf Schadensersatz gegen Verantwortliche, Zahlungsdienstleister und beteiligte Banken.
BaFin-Warnung: AXERDIGITAL, VONTRADE, VECTRADX und QPBROKER ohne Erlaubnis tätig
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht weist darauf hin, dass die genannten Plattformen keine Erlaubnis zum Angebot von Finanzdienstleistungen in Deutschland besitzen. Anleger berichten häufig von folgendem Ablauf:
- Kontaktaufnahme über Social Media, Messenger oder Telefon
- Versprechen hoher Gewinne beim Trading mit Kryptowährungen oder CFDs
- Aufforderung zu immer höheren Einzahlungen
- Verweigerung der Auszahlung angeblicher Gewinne
- Forderung weiterer Gebühren, Steuern oder Provisionen
- Nutzung von Firmennamen, die mit echten Unternehmen verwechselt werden können
Besonders schwerwiegend ist laut BaFin der Verdacht des Identitätsdiebstahls zu Lasten real existierender Firmen, um Vertrauen bei Anlegern zu erzeugen.
Typisches Muster bei Anlagebetrug im Internet
Die Fälle rund um AXERDIGITAL, VONTRADE, VECTRADX und QPBROKER zeigen ein bekanntes Vorgehen internationaler Tätergruppen:
- Professionell gestaltete Websites mit angeblichen Lizenzen
- Fake-Handelsplattform mit manipulierten Kontoständen
- Druck zu schnellen Nachzahlungen
- Drohungen bei Auszahlungswunsch
- Einschaltung angeblicher Inkasso- oder Recovery-Firmen
Viele Geschädigte merken erst spät, dass sie Opfer eines Betrugs geworden sind.
Schadensersatz möglich – Banken und Zahlungsdienstleister im Fokus
Nach aktueller Rechtsprechung bestehen in vielen Fällen gute Chancen auf Rückforderung der eingezahlten Gelder, insbesondere wenn:
- Zahlungen über europäische Banken liefen
- Kreditkarten genutzt wurden
- Zahlungsdienstleister beteiligt waren
- Warnpflichten verletzt wurden
Rechtsanwalt Knut Oelschig prüft für Mandanten unter anderem Ansprüche gegen:
- Empfängerbanken
- Zahlungsdienstleister
- Kontoinhaber
- Vermittler
- Hintermänner der Plattformen
Gerade bei nicht genehmigten Finanzgeschäften können Banken haftbar sein.
Kanzlei Oelschig vertritt zahlreiche Opfer von Online-Trading-Betrug
Die Kanzlei von Knut Oelschig hat bereits zahlreiche Geschädigte in vergleichbaren Fällen vertreten. Erfahrungsgemäß ist schnelles Handeln entscheidend, um Geldflüsse nachzuverfolgen und Ansprüche zu sichern.
Typische Maßnahmen sind:
- Prüfung der Zahlungswege
- außergerichtliche Anspruchsschreiben
- Strafanzeigen gegen Verantwortliche
- Geltendmachung von Schadensersatz
- gerichtliche Durchsetzung von Ansprüchen
Je früher rechtliche Schritte eingeleitet werden, desto größer sind die Erfolgschancen.
Betroffene von AXERDIGITAL, VONTRADE, VECTRADX oder QPBROKER sollten sofort handeln
Wer Geld bei AXERDIGITAL, VONTRADE, VECTRADX oder QPBROKER investiert hat und Probleme bei der Auszahlung hat, sollte den Fall rechtlich prüfen lassen.
Die Warnung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zeigt, dass ein erhebliches Betrugsrisiko besteht und Anleger nicht untätig bleiben sollten.
Rechtsanwalt Knut Oelschig unterstützt bundesweit geschädigte Anleger bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche und der Rückforderung verlorener Gelder.