BaFin warnt vor BlueOcean Asset Management Ltd – Anleger über WhatsApp

12.03.2026 85 Mal gelesen Autor: Knut Oelschig
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht warnt vor Angeboten der angeblichen BlueOcean Asset Management Ltd.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht warnt vor Angeboten der angeblichen BlueOcean Asset Management Ltd., die derzeit über WhatsApp-Gruppen, Messenger-Dienste und soziale Netzwerke verbreitet werden sollen. Nach den vorliegenden Informationen treten dabei auch Personen unter den Namen „Dr. Feldmann“ sowie eine angebliche Assistentin „Lina Weiss“ auf. Betroffene Anleger berichten über aggressive Werbung, angebliche Insider-Tipps und hohe Gewinnversprechen. Rechtsanwalt Michael Oelschig warnt davor, auf solche Angebote einzugehen.


 


 

BaFin-Warnung wegen unerlaubter Finanzangebote


 


 

Nach der Warnmeldung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) besteht der Verdacht, dass die BlueOcean Asset Management Ltd. ohne erforderliche Erlaubnis Finanz- bzw. Anlagegeschäfte anbietet. Unternehmen, die in Deutschland Bank- oder Finanzdienstleistungen erbringen, benötigen grundsätzlich eine Genehmigung der Aufsicht. Liegt diese nicht vor, handelt es sich um ein erhebliches Warnsignal für Anleger.


 

Gerade bei Angeboten über Messenger-Gruppen ist besondere Vorsicht geboten, da solche Kommunikationswege häufig bei internationalen Anlagebetrugsmodellen genutzt werden.


 


 

Kontakt über WhatsApp-Gruppen und angebliche Experten


 


 

Nach Schilderungen von Betroffenen werden Anleger in WhatsApp-Gruppen eingeladen, in denen angebliche Analysten oder Professoren tägliche Börsentipps geben. In diesem Zusammenhang sollen auch ein angeblicher Dr. Feldmann sowie eine Assistentin mit dem Namen Lina Weiss auftreten.


 

Typischer Ablauf laut Erfahrungsberichten:


 

  • Einladung in eine Börsen- oder Trading-Gruppe
  • tägliche Marktanalysen und Gewinnversprechen
  • Empfehlung bestimmter Aktien, Kryptowährungen oder Plattformen
  • Aufforderung zu Einzahlungen bei bestimmten Brokern
  • später Probleme bei der Auszahlung


 


 

Solche Strukturen sind aus zahlreichen Fällen von Online-Anlagebetrug bekannt.


 


 

Typisches Muster bei WhatsApp-Trading-Betrug


 


 

Nach den Erfahrungen von Rechtsanwalt Oelschig folgen viele dieser Fälle einem ähnlichen Schema:


 

  1. Aufbau von Vertrauen in einer Gruppe
  2. Darstellung angeblicher großer Gewinne
  3. Empfehlung einer bestimmten Plattform
  4. Einzahlung durch den Anleger
  5. Auszahlung wird verzögert oder verweigert


 


 

Häufig wird zusätzlich Druck aufgebaut, schnell zu investieren, um angebliche „einmalige Chancen“ nicht zu verpassen.


 


 

Kanzlei Oelschig vertritt bereits betroffene Anleger


 


 

Rechtsanwalt Michael Oelschig beschäftigt sich seit Jahren mit Fällen des internationalen Anlagebetrugs. Auch im Zusammenhang mit WhatsApp-Trading-Gruppen melden sich zunehmend Mandanten, die Geld verloren haben oder Schwierigkeiten bei der Auszahlung erleben.


 

Die Kanzlei prüft insbesondere:


 

  • Zahlungswege über Banken und Zahlungsdienstleister
  • mögliche Schadensersatzansprüche
  • strafrechtliche Schritte gegen Verantwortliche
  • Sicherungsmöglichkeiten von Vermögenswerten


 


 

Gerade bei nicht regulierten Anbietern kann schnelles Handeln entscheidend sein.


 


 

Was betroffene Anleger jetzt tun sollten


 


 

Wer Kontakt zu BlueOcean Asset Management Ltd., zu Dr. Feldmann, Lina Weiss oder entsprechenden WhatsApp-Gruppen hatte, sollte besonders vorsichtig sein und keine weiteren Zahlungen leisten.


 

Wichtig ist:


 

  • alle Chatverläufe sichern
  • Konto- und Zahlungsbelege aufbewahren
  • keine weiteren Überweisungen tätigen
  • den Fall rechtlich prüfen lassen


 


 

Nach Einschätzung von Rechtsanwalt Oelschig bestehen in vielen Fällen noch Möglichkeiten, Zahlungsströme nachzuvollziehen und Ansprüche geltend zu machen, wenn Betroffene frühzeitig reagieren.