Elementum Ventures – BaFin warnt!

17.05.2026 18 Mal gelesen Autor: Arthur Wilms
Die Finanzaufsicht BaFin warnt vor Angeboten von „Elementum Ventures“.

Nach den Erkenntnissen der Behörde besteht der Verdacht, dass die unbekannten Betreiber ohne erforderliche Erlaubnis Finanz- und Wertpapierdienstleistungen sowie Kryptowerte-Dienstleistungen in Deutschland anbieten.

Die Angebote sind aktuell über die Webseiten:

  • elementumventures.ai
  • elementumventures.com

erreichbar.

Besonders problematisch ist, dass die Betreiber einen Geschäftssitz in New York, USA, angeben. Ob tatsächlich eine nachvollziehbare und überprüfbare Unternehmensstruktur existiert, sollten Anleger äußerst kritisch prüfen.

Die BaFin weist ausdrücklich darauf hin, dass Unternehmen, die in Deutschland Finanz-, Wertpapier- oder Kryptowerte-Dienstleistungen anbieten, hierfür eine entsprechende Erlaubnis oder Zulassung benötigen.

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BaFin-Warnung gegen Elementum Ventures

Die Warnung der BaFin stellt ein erhebliches Warnsignal für Anleger dar. Nach den Erkenntnissen der Behörde besteht der Verdacht, dass die Betreiber ohne die erforderliche Erlaubnis tätig werden.

Gerade im Bereich Online-Trading und Kryptowährungen treten regelmäßig Plattformen auf, die:

  • professionell wirken,
  • internationale Standorte angeben,
  • hohe Gewinne versprechen,
  • moderne Handelsplattformen nutzen,
  • angebliche Experten einsetzen,
  • aggressive Werbung betreiben.

Viele Anleger erkennen dabei zunächst nicht, dass möglicherweise keine regulierte Gesellschaft hinter dem Angebot steht.

Risiken bei Online-Trading und Kryptoplattformen

Plattformen wie Elementum Ventures arbeiten häufig mit besonders überzeugenden Außendarstellungen. Typische Elemente sind:

  • moderne Trading-Dashboards,
  • angebliche KI-Handelssysteme,
  • professionelle Marktanalysen,
  • persönliche Ansprechpartner,
  • hochwertige Webseiten,
  • angebliche Live-Handelsdaten.

Dadurch entsteht schnell ein seriöser Eindruck.

Gerade unerfahrene Anleger gehen häufig davon aus, dass professionell gestaltete Plattformen automatisch reguliert seien. Dies ist jedoch keineswegs selbstverständlich.

Typische Probleme bei problematischen Investmentplattformen

In vergleichbaren Fällen berichten Betroffene häufig über:

  • Schwierigkeiten bei Auszahlungen,
  • plötzlich auftretende Zusatzforderungen,
  • angebliche Steuerzahlungen,
  • Freischaltungsgebühren,
  • Wallet-Aktivierungskosten,
  • aggressive Nachforderungen,
  • nicht mehr erreichbare Ansprechpartner.

Besonders kritisch wird es, wenn Auszahlungen erst nach weiteren Zahlungen erfolgen sollen.

Vorsicht bei hohen Gewinnversprechen

Viele problematische Plattformen werben mit:

  • außergewöhnlich hohen Renditen,
  • angeblich sicheren Handelsstrategien,
  • automatisierten KI-Systemen,
  • schnellen Gewinnen,
  • exklusiven Investmentmöglichkeiten.

Gerade im Bereich Kryptowährungen und Online-Trading werden Anleger häufig durch emotionale und psychologische Methoden beeinflusst.

Oft werden zunächst kleinere Gewinne angezeigt oder Auszahlungen ermöglicht, um später höhere Investitionen zu erreichen.

Warum fehlende Zulassungen problematisch sind

Wenn Finanz- oder Kryptodienstleistungen ohne erforderliche Erlaubnis angeboten werden, bestehen erhebliche Risiken für Verbraucher.

Häufig bleibt unklar:

  • wer tatsächlich hinter der Plattform steht,
  • wo Kundengelder verwaltet werden,
  • ob Auszahlungen gesichert sind,
  • welche Gesellschaft verantwortlich ist,
  • ob behördliche Kontrollen existieren.

Gerade internationale Plattformen arbeiten häufig mit schwer nachvollziehbaren Unternehmensstrukturen.

Typische Abläufe bei Online-Anlagebetrug

Viele problematische Plattformen folgen ähnlichen Mustern:

  1. Werbung über soziale Medien oder Messenger
  2. Kontaktaufnahme durch angebliche Finanzexperten
  3. kleine Anfangsinvestitionen
  4. Darstellung hoher Gewinne
  5. Aufforderung zu höheren Einzahlungen
  6. Probleme bei Auszahlungen
  7. Forderung weiterer Gebühren
  8. Kontaktabbrüche oder Nichterreichbarkeit

Die angezeigten Gewinne existieren dabei häufig nur innerhalb der Plattformoberfläche.

Risiken durch Fernzugriffe und Kryptotransfers

In vielen Fällen werden Anleger zusätzlich aufgefordert:

  • Kryptowährungen zu transferieren,
  • Wallets einzurichten,
  • Fernwartungssoftware zu installieren,
  • Bildschirmfreigaben zu aktivieren.

Besonders problematisch sind Fernzugriffe über Programme wie:

  • AnyDesk,
  • TeamViewer,
  • Supremo,
  • UltraViewer.

Dadurch können Täter teilweise Zugriff auf sensible Daten, Onlinebanking oder Kryptowallets erhalten.

Was Betroffene jetzt tun sollten

Wer bereits Geld an Elementum Ventures überwiesen oder dort investiert hat, sollte:

  • keine weiteren Zahlungen leisten,
  • sämtliche Kommunikation sichern,
  • Wallet-Adressen dokumentieren,
  • Kontoauszüge archivieren,
  • Screenshots der Plattform speichern,
  • Fernzugriffe sofort beenden,
  • Passwörter ändern,
  • Kryptotransaktionen dokumentieren.

Je früher relevante Daten gesichert werden, desto besser lassen sich spätere Vorgänge nachvollziehen.

Warnsignale bei Plattformen wie Elementum Ventures

Aus anwaltlicher Sicht sind insbesondere folgende Punkte problematisch:

  • fehlende nachvollziehbare Regulierung,
  • hohe Gewinnversprechen,
  • aggressive Telefonkontakte,
  • Druck zu schnellen Investitionen,
  • Auszahlungsprobleme,
  • zusätzliche Gebührenforderungen,
  • internationale Unternehmensangaben ohne Transparenz,
  • wechselnde Ansprechpartner.

Treffen mehrere dieser Faktoren zusammen, sollten Anleger äußerst vorsichtig sein.

FAQ zu Elementum Ventures

Warum warnt die BaFin vor Elementum Ventures?

Nach den Erkenntnissen der BaFin besteht der Verdacht, dass ohne erforderliche Erlaubnis Finanz-, Wertpapier- und Kryptowerte-Dienstleistungen angeboten werden.

Welche Webseiten sind betroffen?

Die Warnung betrifft aktuell:

  • elementumventures.ai
  • elementumventures.com

Sind professionelle Tradingplattformen automatisch seriös?

Nein. Auch problematische Plattformen investieren häufig erheblich in ihre Außendarstellung.

Warum sind Auszahlungsprobleme problematisch?

Blockierte oder verzögerte Auszahlungen gehören zu den häufigsten Warnsignalen bei Online-Anlagebetrug.

Was tun bei bereits erfolgten Zahlungen?

Weitere Zahlungen sollten nicht mehr erfolgen. Sämtliche Unterlagen und Kommunikationsdaten sollten gesichert werden.

Fazit zu Elementum Ventures

Die Warnung der BaFin gegen Elementum Ventures ist ein ernstzunehmendes Warnsignal für Anleger. Besonders problematisch ist der Verdacht unerlaubter Finanz-, Wertpapier- und Kryptowerte-Dienstleistungen über die Webseiten elementumventures.ai und elementumventures.com.

Anleger sollten Angebote solcher Plattformen äußerst kritisch prüfen und keine weiteren Zahlungen leisten, wenn Zweifel an der Seriosität bestehen.

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