BGH, 20.07.2010 - XI ZR 465/07 - Anwendbarkeit der Grundsätze über die fehlerhafte Gesellschaft im Fall einer nichtigen Übertragung von Geschäftsanteilen einer Fonds-GbR

Bundesgerichtshof
Urt. v. 20.07.2010, Az.: XI ZR 465/07
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 20.07.2010
Referenz: JurionRS 2010, 20812
Aktenzeichen: XI ZR 465/07
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Berlin - 15.12.2005 - AZ: 4a O 191/05

KG Berlin - 30.07.2007 - AZ: 26 U 27/06

BGH - 14.07.2010 - AZ: XI ZR 465/07

Fundstellen:

BGHZ 186, 253 - 268

BB 2010, 1994

BFH/NV 2010, 2221

BKR 2010, 373-377

DB 2010, 1751-1756

DStR 2010, 2198-2203

EWiR 2010, 705

MDR 2010, 1062-1063

NJW 2010, 3653-3656

NJW-RR 2010, 1402-1406

NWB 2010, 2688

NWB direkt 2010, 893

NZG 2010, 991-995

NZM 2010, 876

RÜ 2010, 565-568

StuB 2010, 724

WM 2010, 1555-1559

WuB 2010, 679-680

ZBB 2010, 433

ZIP 2010, 1590-1594

Amtlicher Leitsatz:

BGB § 705

Die Grundsätze über die fehlerhafte Gesellschaft sind auch im Fall der nichtigen Übertragung von Geschäftsanteilen einer Fonds-GbR anwendbar.

Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat
auf die mündliche Verhandlung vom 8. Juni 2010
durch
den Vorsitzenden Richter Wiechers,
die Richter Dr. Müller, Dr. Ellenberger, Maihold und Dr. Matthias
für Recht erkannt:

Tenor:

Auf die Revision der Kläger zu 1), 3), 4), 5), 6), 8), 9), 11), 12), 13), 14), 15), 16), 19), 20), 21), 22), 25), 27), 28), 29), 30), 32), 33), 34), 35), 36), 38), 39), 40), 44), 45), 47), 48), 50), 51), 54), 55), 56), 57), 58), 59), 60), 61), 62), 63), 64), 65), 67), 68), 71), 72), 74), 76), 77), 78), 79), 80), 81), 82), 83), 85), 89), 91), 94), 95), 96), 98), 100), 101), 102), 104), 105) und 106) wird das Urteil des 26. Zivilsenats des Kammergerichts Berlin vom 30. Juli 2007 in der Fassung der Berichtigungsbeschlüsse vom 9. November 2007 im Kostenpunkt und insoweit aufgehoben, als hinsichtlich der Haftung für die Gesellschaftsverbindlichkeiten zu ihrem Nachteil entschieden worden ist.

Im Umfang der Aufhebung wird die Sache zur neuen Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten des Revisionsverfahrens, an das Berufungsgericht zurückverwiesen.

Die weitergehende Revision wird zurückgewiesen.

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