BFH, 03.02.2010 - IV R 61/07 - Rückwirkende Umwandlung einer GmbH in eine Kommanditgesellschaft (KG); Feststellung eines verrechenbaren Verlusts und gesonderte und einheitliche Feststellung der Einkünfte einer KG; Rückbeziehung der Haftungsverfassung des entstandenen Rechtsträgers (KG) auf den steuerlichen Übertragungsstichtag

Bundesfinanzhof
Urt. v. 03.02.2010, Az.: IV R 61/07
Gericht: BFH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 03.02.2010
Referenz: JurionRS 2010, 18502
Aktenzeichen: IV R 61/07
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

FG Sachsen-Anhalt - 12.07.2007 - AZ: 1 K 456/05

Rechtsgrundlagen:

§ 2 UmwStG 1999

§ 14 UmwStG 1999

§ 15a EStG

Fundstellen:

BFHE 229, 94 - 104

BB 2010, 2159

BFH/NV 2010, 1559-1563

BFH/PR 2010, 323

BStBl II 2010, 942-947 (Volltext mit amtl. LS)

DB 2010, 1504-1508

DStR 2010, 8

DStR 2010, 1379-1382

DStRE 2010, 899

DStZ 2010, 656

EStB 2010, 282

FR 2010, 886-889

GmbHR 2010, 882-886

GmbH-StB 2010, 219

HFR 2010, 964-967

Konzern 2010, 393

KÖSDI 2010, 17056-17057

NWB 2010, 2195

NWB direkt 2010, 745

StB 2010, 257

StBW 2010, 628-629

StuB 2010, 557

StX 2010, 437-438

WPg 2010, 1165-1167

Jurion-Abstract 2010, 224738 (Zusammenfassung)

Amtlicher Leitsatz:

Wird eine GmbH in eine KG formwechselnd und nach § 2 i.V.m. § 14 UmwStG 1995/1999 rückwirkend umgewandelt, so ist für Zwecke der Bestimmung der den Rückwirkungszeitraum betreffenden verrechenbaren Verluste i.S. von § 15a EStG auch die Haftungsverfassung des entstandenen Rechtsträgers (KG) auf den steuerlichen Übertragungsstichtag zurückzubeziehen.

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