EUR 45.000 Schadensersatz für unerlaubte Werbung mit Zusatz „featuring Rammstein"

Fachartikel aus dem Bereich Internet, IT und Telekommunikation - 31.12.2010 - 5.608 mal gelesen, 2 mal kommentiert.
Sony Music Entertainment zahlt nach Vergleich vor dem Landgericht Berlin 45.000 Euro Schadensersatz an „Rammstein".
EUR 45.000 Schadensersatz für unerlaubte Werbung mit Zusatz „featuring Rammstein"

Für ihr Album „Worlds Collide" aus dem Jahre 2007 hat die finnische Cellistengruppe „Apocalyptica" Tracks mit verschiedenen Gastmusikern eingespielt, darunter auch Till Lindemann, Sänger der Band „Rammstein".

Das Album wurde von daraufhin von Gun Records mit dem Zusatz „featuring Rammstein" beworben. Dies geschah bundesweit mit Werbeanzeigen in Zeitschriften, City-Light-Postern sowie Aufklebern auf Tonträgern. Eine Einwilligung der Band „Rammstein" lag nicht vor.

Daraufhin reichte Rammstein gegen die Sony Music Entertainment GmbH als Nachfolgerin von dem inzwischen geschlossenen Unterlabels „Gun Records“ vor dem Landgericht Berlin Klage auf Schadensersatz wegen Verletzung der Marken - und Namensrechte an der Kennzeichnung „Rammstein" ein, deren Mitwirkung am Album durch Verwendung des Zusatzes „featuring Rammstein" suggeriert würde.

Über die genaue Höhe des Schadensersatzes bestand Streit. Dieser wurde auf einen Vorschlag des Gerichts durch Vergleich vom 21.10.2010 beigelegt. Die Parteien einigten sich auf die Zahlung von 45.000 Euro als angemessene Lizenzgebühr. Das Aktenzeichen des Verfahrens lautet: 16 O 570/08.

 

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Autor: Claus Ostwald Datum: 25.01.2011, 12:05

RICHTIGSTELLUNG Berlin, 10.01.2011 – betrifft Artikel auf www.anwalt24.de vom 31.12.2010. Hier im Wortlaut: „Apocalyptica“ zahlt wegen Verletzung von Marken- und Namensrechten nach Vergleich vor dem Landgericht Berlin 45.000 Euro Schadensersatz an „Rammstein“. Für ihr Album „Worlds Collide“ aus dem Jahre 2007 hat die finnische Cellistengruppe „Apocalyptica“ Tracks mit verschiedenen Gastmusikern eingespielt, darunter auch Till Lindemann, Sänger der Band „Rammstein“. Das Album wurde von daraufhin mit dem Zusatz „featuring Rammstein“ beworben. Dies geschah bundesweit mit Werbeanzeigen in Zeitschriften, City-Light-Postern sowie Aufklebern auf Tonträgern. Eine Einwilligung der Band „Rammstein“ lag nicht vor. Daraufhin reichte die Musikgruppe vor dem Landgericht Berlin Klage auf Schadensersatz wegen Verletzung der Marken - und Namensrechte an der Kennzeichnung „Rammstein“ ein, deren Mitwirkung am Album durch Verwendung des Zusatzes „featuring Rammstein“ suggeriert würde. Über die genaue Höhe des Schadensersatzes bestand Streit. Dieser wurde auf einen Vorschlag des Gerichts durch Vergleich vom 21.10.2010 beigelegt. Die Parteien einigten sich auf die Zahlung von 45.000 Euro als angemessene Lizenzgebühr. Das Aktenzeichen des Verfahrens lautet: 16 O 570/08. http://www.anwalt24.de/beitraege-news/fachartikel/eur-45-000-schadensersatz-fuer-unerlaubte-werbung-mit-zusatz-a-featuring-rammstein FAKTEN Die Titelzeile des Artikels ist im Wesentlichen falsch: nicht die Band Apocalyptica oder ihr Management sind oder waren in den beschriebenen Rechtsstreit involviert, sondern die Band Rammstein und die Sony Music Entertainment GmbH als Nachfolger des inzwischen geschlossenen Unterlabels „Gun Records“. Apocalyptica und Halbe Miete Management bedauern die Ereignisse, hatten aber weder Einfluss auf eine Verletzung der Marken- und Namensrechte, noch Anteil an jedweden daraus resultierenden Vereinbarungen. Richtig ist, dass „Gun Records“ wider entsprechender Absprachen, Werbeanzeigen mit dem im Text genannten Zusatz veröffentlicht haben und die Band Rammstein daraufhin Klage gegen die Sony Music Entertainment GmbH als Mutterkonzern eingereicht hat. Richtig ist weiterhin, dass die Sony Music Entertainment GmbH und Rammstein einen Vergleich vereinbart haben, dessen Einzelheiten sich jedoch der Kenntnis von Apocalyptica und Halbe Miete Management entziehen. Bei weiteren Artikeln zum Thema bitten wir um die korrekte Wiedergabe der Fakten.

Autor: longdistancerunner Datum: 10.01.2011, 13:16

Finnish rock cello quartet APOCALYPTICA has released a statement clarifying a report that was originally published on the German web site Anwalt24.de which indicated that the band was forced to pay 45,000 euros (approximately $59,000) in damages to German industrial rockers RAMMSTEIN. According to the site, the legal action arose in connection with a German advertising campaign for APOCALYPTICA's 2007 album, "Worlds Collide", which featured guest vocals from RAMMSTEIN singer Til Lindemann. The record was reportedly sold in Germany with a sticker across the cover that said, "featuring RAMMSTEIN." The Regional Court of Berlin ruled against APOCALYPTICA in the case for trademark infringement.

APOCALYPTICA's official statement regarding this matter reads as follows:

"The [Anwalt24.de] article's headline [which suggested that APOCALYPTICA was forced to pay damages to RAMMSTEIN] is substantially wrong: neither the band APOCALYPTICA nor their management are or were involved in the described lawsuit. However, the parties involved are the band RAMMSTEIN and Sony Music Entertainment GmbH, as the successor of the by now-defunct affiliated label GUN Records.

"APOCALYPTICA and Halbe Miete Management regret the events, but neither had any influence on a violation of trademark and naming rights, nor any part in whatsoever resulting agreements.

"It is correct that GUN Records published advertisements with the stated endorsement disregarding existing agreements, and the band RAMMSTEIN subsequently filed a lawsuit against Sony Music Entertainment GmbH as the parent company. It is furthermore correct that Sony Music Entertainment GmbH and RAMMSTEIN have agreed on a settlement, the details of which, however, are unknown to APOCALYPTICA and Halbe Miete Management. We ask that further articles on the topic correctly reproduce the facts."

This incident adds to a recent stretch of bad news about APOCALYPTICA. As previously reported, the band has been forced to pull the vocals of SHINEDOWN frontman Brent Smith off the group's new single, "Not Strong Enough", after the band failed to secure the right to release the song to radio with Smith's voice on it from SHINEDOWN's label, Atlantic Records.

Quelle: http://www.roadrunnerrecords.com/blabbermouth.net/news.aspx?mode=Article&newsitemID=152073