§ 21 LBG M-V, Erprobung

§ 21 LBG M-V
Beamtengesetz für das Land Mecklenburg-Vorpommern (Landesbeamtengesetz - LBG M-V)
Landesrecht Mecklenburg-Vorpommern

Abschnitt 3 – Laufbahnen

Titel: Beamtengesetz für das Land Mecklenburg-Vorpommern (Landesbeamtengesetz - LBG M-V)
Normgeber: Mecklenburg-Vorpommern
Amtliche Abkürzung: LBG M-V
Gliederungs-Nr.: 2030 - 11
Normtyp: Gesetz

(1) Die Erprobungszeit nach § 20 Absatz 2 Nummer 3 beträgt sechs Monate. Der erfolgreiche Abschluss dieser Erprobungszeit begründet keinen Anspruch auf eine Beförderung.

(2) Abweichend von Absatz 1 Satz 1 beträgt die Erprobungszeit für Ämter mit leitender Funktion zwei Jahre. Ämter im Sinne des Satzes 1 sind Ämter ab Besoldungsgruppe A 16 sowie Ämter ab Besoldungsgruppe A 11 mit Vorgesetztenfunktion als Leiter von Behörden oder Teilen von Behörden der in § 1 Absatz 1 Satz 2 genannten Dienstherrn. Der Beginn der Erprobungszeit nach Satz 1 setzt voraus, dass im Ergebnis eines Auswahlverfahrens der Beamte für das zu übertragende Beförderungsamt ausgewählt worden ist. Der Zeitpunkt des Beginns dieser Erprobungszeit ist dem Beamten schriftlich mitzuteilen. Nach deren erfolgreichem Abschluss soll die Beförderung erfolgen. Wird die Erprobungszeit nicht erfolgreich abgeschlossen, ist eine erneute Erprobung nicht vor Ablauf von zwei Jahren seit Beendigung der letzten Erprobungszeit zulässig.

(3) Auf die Erprobungszeit können Zeiten, in denen dem Beamten eine höherwertige Funktion bereits übertragen worden ist, angerechnet werden. Die Erprobungszeit kann im Ausnahmefall um bis zu sechs Monate verlängert werden.

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