§ 12 BbgArchG, Aufgaben der Architektenkammer

§ 12 BbgArchG
Brandenburgisches Architektengesetz (BbgArchG)
Landesrecht Brandenburg
Titel: Brandenburgisches Architektengesetz (BbgArchG)
Normgeber: Brandenburg
Amtliche Abkürzung: BbgArchG
Referenz: 932-1
Abschnitt: Teil 2 – Architektenkammer
 

(1) Aufgabe der Architektenkammer ist es,

  1. 1.
    die Baukultur, die Baukunst, das Bauwesen, den Städtebau und die Landschaftspflege zu fördern,
  2. 2.
    die beruflichen Belange der Gesamtheit der Mitglieder und das Ansehen des Berufsstandes zu wahren und zu fördern und die Gesamtinteressen des Berufsstandes zu vertreten,
  3. 3.
    die Erfüllung der beruflichen Pflichten zu überwachen,
  4. 4.
    die Architektenliste und das in § 2 Abs. 1 und § 3 Abs. 1 und 2 genannte Verzeichnis zu führen und die für die Berufsausübung notwendigen Bescheinigungen zu erteilen,
  5. 5.
    die berufliche Aus- und Fortbildung sowie entsprechende Einrichtungen für die Aus- und Fortbildung zu fördern,
  6. 6.
    die Behörden und Gerichte in allen die Berufsaufgaben betreffenden Fragen durch Vorschläge und Stellungnahmen oder in sonstiger Weise zu unterstützen,
  7. 7.
    auf die Beilegung von Streitigkeiten, die sich aus der Berufsausübung zwischen Berufsangehörigen oder zwischen diesen und Dritten ergeben, hinzuwirken,
  8. 8.
    Sachverständige öffentlich zu bestellen und zu vereidigen, das Sachverständigenwesen zu fördern und auf Anforderung von Behörden und Gerichten sowie Dritten Sachverständige namhaft zu machen,
  9. 9.
    die Berufsangehörigen in Fragen der Berufsausübung zu beraten,
  10. 10.
    Wettbewerbe zu fördern, bei der Regelung des Wettbewerbswesens und der Vorbereitung und Durchführung der Auslobung beratend mitzuwirken und zur Übereinstimmung mit den bundes- und landesrechtlichen Vorschriften Stellung zu nehmen,
  11. 11.
    die Zusammenarbeit mit anderen Kammern sowie mit den Berufsverbänden zu pflegen und zu fördern,
  12. 12.
    durch Satzung Regelungen über die während der zweijährigen Praxiszeit nach § 7 Abs. 3 wahrzunehmenden Tätigkeiten in den Leistungsphasen und über begleitende Fortbildungsmaßnahmen zu treffen.

(2) Auf Grund ihrer Satzung kann sie zur Durchführung der Aufgaben nach Absatz 1 Nr. 1, 2, 5 und 12 besondere Einrichtungen schaffen oder sich an anderen beteiligen.

(1) Red. Anm.:
Außer Kraft am 15. März 2006 durch § 34 Nr. 1 des Gesetzes vom 8. März 2006 (GVBl. I S. 26). Zur weiteren Anwendung s. § 33 des Gesetzes vom 8. März 2006 (GVBl. I S. 26).

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