Versteigerung

Rechtswörterbuch

 Normen 

§ 156 BGB

 Information 

Für eine Versteigerung ist erforderlich, dass eine Mehrzahl von Personen nach Aufforderung durch den Versteigerer konkurrierende Angebote abgibt. Bei der Versteigerung werden Kaufgeschäfte abgeschlossen. Der Bieter unterbreitet ein Angebot. Mit dem Zuschlag wird dieses Angebot vom Auktionator angenommen. Es handelt sich um Willenserklärungen unter Anwesenden, und der Kaufvertrag ist mit Zuschlag geschlossen (im Gegensatz hierzu werden Willenserklärungen unter Abwesenden z.B. per Brief geäußert). Der Bieter kann die von ihm ersteigerte Sache gegen Zahlung des Zuschlagpreises herausverlangen.

 Siehe auch 

BGH 09.11.2005 - VIII ZR 116/05 (Gewährleistungsausschluss bei öffentlichen Versteigerungen)

Diese Artikel könnten Sie interessieren

Die Drohung mit der Teilungsversteigerung des Familienheims während Trennung und Scheidung

Die Drohung mit der Teilungsversteigerung des Familienheims während Trennung und Scheidung

Die Teilungsversteigerung ist gemäß den Paragrafen 749, 753 BGB ein gesetzlicher Anspruch jedes Miteigentümers, die Miteigentümergemeinschaft aufzuheben. mehr

BGH entscheidet – Nutzer dürfen voreingestelltem Router-Passwort vertrauen

 BGH entscheidet – Nutzer dürfen voreingestelltem Router-Passwort vertrauen

Der Bundesgerichtshof hat entschieden (Az. I ZR 220/15), dass Internetnutzer ein individuelles, voreingestelltes WLAN Router Passwort nicht verändern müssen. Damit revidiert der BGH Teile der „Sommer… mehr

eBay-Verkäufer kann nicht selbst mitbieten.

eBay-Verkäufer kann nicht selbst mitbieten.

Der BGH hat durch Urteil (BGH, Urt. v. 24.08.2016, AZ: VIII ZR 100/15) klargestellt, daß ein Verkäufer sich bei Preistreiberei durch eigenes Mitbieten bei einer eBay-Auktion schadensersatzpflichtig… mehr