BVerfG, 20.07.2011 - 1 BvR 2624/05 - Deckung der durch stufenweise Streichung des Sterbegelds eingetretenen Eigentumsbeeinträchtigung mit dem Änderungsvorbehalt der Zusatzversorgungseinrichtung für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes

Bundesverfassungsgericht
Beschl. v. 20.07.2011, Az.: 1 BvR 2624/05
Gericht: BVerfG
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 20.07.2011
Referenz: JurionRS 2011, 21708
Aktenzeichen: 1 BvR 2624/05
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

AG Karlsruhe - 05.09.2003 - AZ: 2 C 545/02

LG Karlsruhe - 14.05.2004 - AZ: 6 S 21/03

BGH - 14.09.2005 - AZ: IV ZR 198/04

Rechtsgrundlage:

§ 85 VBLS

Fundstellen:

DÖV 2011, 898

FamRZ 2011, 1558

FStBW 2012, 13-15

FStHe 2012, 263-265

FStNds 2012, 104-106

GV/RP 2012, 100-102

KomVerw/B 2012, 26-28

KomVerw/LSA 2012, 12-14

KomVerw/MV 2012, 20-21

KomVerw/S 2012, 13-15

KomVerw/T 2012, 16-17

NJW 2012, 143

NVwZ-RR 2011, 793-794

PersR 2011, 6

ZAP 2011, 868

ZAP EN-Nr. 559/2011

ZTR 2011, 609-610

Verfahrensgegenstand:

Verfassungsbeschwerde
des Herrn W...,
...

  1. 1.

    unmittelbar gegen

    1. a)

      das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 14. September 2005 - IV ZR 198/04 -,

    2. b)

      das Urteil des Landgerichts Karlsruhe vom 14. Mai 2004 - 6 S 21/03 -,

    3. c)

      das Urteil des Amtsgerichts Karlsruhe vom 5. September 2003 - 2 C 545/02 -,

  2. 2.

    mittelbar gegen
    § 85 VBLS

Redaktioneller Leitsatz:

Der stufenweise Wegfall des in § 58 VBLS a.F. normierten Sterbegelds durch § 85 VBLS begegnet keinen verfassungsrechtlichen Bedenken. Insbesondere war es Bestandsrentnern zumutbar, sich auf den Wegfall des Sterbegelds in der Übergangszeit von sechs Jahren einzustellen.

In dem Verfahren
über
die
hat die 3. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts
durch
den Vizepräsidenten Kirchhof,
den Richter Schluckebier und
die Richterin Baer
gemäß § 93b in Verbindung mit § 93a BVerfGG in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. August 1993 (BGBl I S. 1473)
am 20. Juli 2011
einstimmig beschlossen:

Tenor:

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.

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