BSG, 17.08.2011 - B 6 KA 27/10 R - Anfechtungsberechtigung eines gemeinnützigen Vereins gegen die Erteilung einer Sonderbedarfszulassung im Bereich der Dialyseversorgung

Bundessozialgericht
Urt. v. 17.08.2011, Az.: B 6 KA 27/10 R
Gericht: BSG
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 17.08.2011
Referenz: JurionRS 2011, 31249
Aktenzeichen: B 6 KA 27/10 R
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

SG München - 20.02.2008 - AZ: S 39 KA 1516/06

LSG Bayern - 28.04.2010 - AZ: L 12 KA 72/08

Fundstellen:

FA 2012, 224

GesR 2011, 6

MedR 2012, 479-482

NZS 2011, 9-10

SGb 2011, 566-567

in dem Rechtsstreit

Az: B 6 KA 27/10 R

L 12 KA 72/08 (Bayerisches LSG)

S 39 KA 1516/06 (SG München)

................................................,

Kläger und Revisionskläger,

Prozessbevollmächtigte: .....................................,

gegen

Berufungsausschuss für Ärzte Bayern,

Elsenheimerstraße 39, 80687 München,

Beklagter und Revisionsbeklagter,

beigeladen:

1. .................................,

Prozessbevollmächtigte: ........................................,

2. Kassenärztliche Vereinigung Bayerns,

Elsenheimerstraße 39, 80687 München,

3. AOK Bayern - Die Gesundheitskasse,

Carl-Wery-Straße 28, 81739 München,

4. BKK Landesverband Bayern,

Züricher Straße 25, 81476 München,

5. IKK classic,

Tannenstraße 4b, 01099 Dresden,

6. Funktioneller Landesverband der Landwirtschaftlichen

Krankenkassen und Pflegekassen in Bayern,

Neumarkter Straße 35, 81673 München,

7. Verband der Ersatzkassen e.V. - vdek,

Askanischer Platz 1, 10963 Berlin,

8. .......................................,

Prozessbevollmächtigte: .............................................,

Der 6. Senat des Bundessozialgerichts hat auf die mündliche Verhandlung vom 17. August 2011 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. W e n n e r , den Richter Prof. Dr. C l e m e n s und die Richterin Dr. D ü r i n g sowie die ehrenamtlichen Richter Dr. Korschanowski und B a l l a s t

für Recht erkannt:

Tenor:

Die Revision des Klägers gegen das Urteil des Bayerischen Landessozialgerichts vom 28. April 2010 wird zurückgewiesen.

Der Kläger sowie die Beigeladene zu 8. tragen die Kosten des Revisionsverfahrens mit Ausnahme der außergerichtlichen Kosten der Beigeladenen zu 2. bis 7. je zur Hälfte.

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