BSG, 15.06.2010 - B 2 U 26/09 R - Anspruch auf Verletztenrente aus der gesetzlichen Unfallversicherung; Zulässigkeit der Übertragung des Anspruchs, Schriftformerfordernis bei öffentlich-rechtlichem Vertrag

Bundessozialgericht
Urt. v. 15.06.2010, Az.: B 2 U 26/09 R
Gericht: BSG
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 15.06.2010
Referenz: JurionRS 2010, 22689
Aktenzeichen: B 2 U 26/09 R
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LSG Baden-Württemberg - 30.10.2009 - AZ: L 4 U 3728/08

SG Freiburg - 11.04.2008 - AZ: S 2 KNU 642/07

Fundstellen:

Breith. 2011, 547-552

FA 2011, 95

NZS 2011, 399

SGb 2010, 476-477

SGb 2011, 477-480

Amtlicher Leitsatz:

Für den Vertrag über die Übertragung eines Anspruchs auf eine Geldleistung nach § 53 SGB 1 besteht kein Schriftformerfordernis.

in dem Rechtsstreit

Az: B 2 U 26/09 R

L 4 U 3728/08 (LSG Baden-Württemberg)

S 2 KNU 642/07 (SG Freiburg)

.........................................,

Klägerin und Revisionsbeklagte,

Prozessbevollmächtigte: .............................................,

gegen

Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie,

vertreten durch den Sprecher der Geschäftsführung ................,

Kurfürsten-Anlage 62, 69115 Heidelberg,

Beklagte und Revisionsklägerin,

Prozessbevollmächtigte: .............................................,

Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie,

Kurfürsten-Anlage 62, 69115 Heidelberg,

beigeladen:

1. ..............................,

Prozessbevollmächtigte: ......................................,

2. .............................,

3. ............................. .

Der 2. Senat des Bundessozialgerichts hat auf die mündliche Verhandlung vom 15. Juni 2010 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. M e y e r , die Richter Dr. B e c k e r und H e i n z sowie die ehrenamtliche Richterin D ö r r und den ehrenamtlichen Richter L i p p e r t

für Recht erkannt:

Tenor:

Auf die Revision der Beklagten wird das Urteil des Landessozialgerichts Baden-Württemberg vom 30. Oktober 2009 aufgehoben. Die Sache wird zur erneuten Verhandlung und Entscheidung an das Landessozialgericht zurückverwiesen.

Der Streitwert wird auf 14.854,26 Euro festgesetzt.

Diese Artikel im Bereich Soziales und Sozialversicherung könnten Sie interessieren

Bundessozialgericht | Vertragsärzte dürfen nicht streiken

Bundessozialgericht |  Vertragsärzte dürfen nicht streiken

Das Bundessozialgericht (BSG - B 6 KA 38/15 R) hat am 30. November 2016 entschieden, dass Vertragsärzte nicht berechtigt sind, ihre Praxis während der Sprechstundenzeiten zu schließen, um an einem… mehr

Zuzahlungsverzicht bei medizinischen Hilfsmitteln erlaubt

Zuzahlungsverzicht bei medizinischen Hilfsmitteln erlaubt

Urteil vom 1. Dezember 2016 – I ZR 143/15 – Zuzahlungsverzicht bei Hilfsmitteln mehr

Scheinselbstständigkeit in Krankenhäusern

Scheinselbstständigkeit in Krankenhäusern

In vielen Krankenhäusern wird selbstständiges Pflegepersonal auf der Basis von Honorarverträgen eingesetzt (freie Mitarbeit). Das Risiko, im Rahmen einer Betriebsprüfung zu… mehr