BGH, 25.01.2011 - XI ZR 156/09 - Vorsätzliche sittenwidrige Schädigung durch Vermittlung von chancenlosen Börsentermingeschäften und Optionsgeschäften; Erforderlichkeit der positiven Kenntnis der erhobenen Gebühren und Aufschläge auf den jeweiligen Optionspreis als subjektive Voraussetzung einer Teilnahmehandlung; Hemmung der Verjährung bei fehlender positiver Kenntnis von einer Beteiligung bzw. Unkenntnis infolge grober Fahrlässigkeit von einem sittenwidrigen Geschäftsmodell

Bundesgerichtshof
Urt. v. 25.01.2011, Az.: XI ZR 156/09
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 25.01.2011
Referenz: JurionRS 2011, 12588
Aktenzeichen: XI ZR 156/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Düsseldorf - 27.05.2008 - AZ: 10 O 462/06

OLG Düsseldorf - 07.05.2009 - AZ: I-6 U 95/08

nachgehend:

BGH - 13.04.2011 - AZ: XI ZR 156/09

Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat
auf die mündliche Verhandlung vom 25. Januar 2011
durch
den Vorsitzenden Richter Wiechers und
die Richter Dr. Ellenberger, Maihold, Dr. Matthias und Pamp
für Recht erkannt:

Tenor:

Auf die Revision der Beklagten wird das Urteil des 6. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 7. Mai 2009 im Kostenpunkt und insoweit aufgehoben, als zum Nachteil der Beklagten erkannt worden ist.

Im Umfang der Aufhebung wird die Sache zur neuen Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten des Revisionsverfahrens, an das Berufungsgericht zurückverwiesen.

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