BGH, 29.11.2011 - II ZR 306/09 - Vollziehung der unentgeltlichen Zuwendung einer Unterbeteiligung aufgrund Abschlusses eines Gesellschaftsvertrages zur Einräumung mitgliedschaftlicher Rechte in der Unterbeteiligungsgesellschaft

Bundesgerichtshof
Urt. v. 29.11.2011, Az.: II ZR 306/09
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 29.11.2011
Referenz: JurionRS 2011, 33681
Aktenzeichen: II ZR 306/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Frankfurt am Main - 09.05.2007 - AZ: 2/1 O 182/04

OLG Frankfurt am Main - 13.11.2008 - AZ: 1 U 127/07

Fundstellen:

BGHZ 191, 354 - 364

BB 2012, 393

DB 2012, 394-396

DNotZ 2012, 713-717

DStR 2012, 471-473

ErbStB 2012, 105-106

EWiR 2012, 343

FamRZ 2012, 537

FuS 2012, 83

FuS 2014, 38-39

GWR 2012, 108

JurBüro 2012, 330

JuS 2012, 460

MDR 2011, 9

MDR 2012, 419-420

MittBayNot 2012, 479-482

NJW 2012, 6 "Zuwendung einer Unterbeteiligung"

NWB 2012, 712

NWB direkt 2012, 204

NZG 2011, 6

NZG 2012, 222-225

StuB 2012, 247

WM 2012, 320-323

WPg 2012, 468

WuB 2012, 409-410

ZEV 2012, 167-170

ZEV 2012, 472

ZIP 2012, 326-330

ZIP 2011, 5-6

Amtlicher Leitsatz:

BGB §§ 518, 705, 2301

Die unentgeltliche Zuwendung einer durch den Abschluss eines Gesellschaftsvertrages entstehenden Unterbeteiligung, mit der dem Unterbeteiligten über eine schuldrechtliche Mitberechtigung an den Vermögensrechten des dem Hauptbeteiligten zustehenden Gesellschaftsanteils hinaus mitgliedschaftliche Rechte in der Unterbeteiligungsgesellschaft eingeräumt werden, ist mit dem Abschluss des Gesellschaftsvertrages im Sinn von § 2301 Abs. 2, § 518 Abs. 2 BGB vollzogen.

Der II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf die mündliche Verhandlung vom 29. November 2011 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Bergmann und den Richter Dr. Strohn, die Richterinnen Caliebe und Dr. Reichart sowie den Richter Sunder

für Recht erkannt:

Tenor:

Die Revision des Beklagten gegen das Urteil des 1. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom 13. November 2008 wird zurückgewiesen.

Die Kosten des Revisions- und des Nichtzulassungsbeschwerdeverfahrens trägt der Beklagte.

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