BGH, 28.10.2011 - V ZR 253/10 - Vorliegen einer unzulässigen Beschränkung der Bestellung oder Abberufung des Verwalters bei Ablösung des Kopfprinzips durch Vereinbarung zugunsten des Objektprinzips oder des Wertprinzips

Bundesgerichtshof
Urt. v. 28.10.2011, Az.: V ZR 253/10
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 28.10.2011
Referenz: JurionRS 2011, 32039
Aktenzeichen: V ZR 253/10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

AG Dresden - 05.05.2010 - AZ: 151 C 5545/09

LG Dresden - 24.11.2010 - AZ: 2 S 293/10

Fundstellen:

BGHZ 191, 245 - 250

BBB 2012, 61-62

DNotI-Report 2012, 22-23

DNotZ 2012, 606-609

GuT 2012, 64-65

Info M 2012, 22

MDR 2012, 209-210

MietRB 2012, 5

MietRB 2012, 74-75

NJ 2012, 5

NJ 2012, 290-291

NJW 2012, 921-922 "Majorisierungsgefahr"

NJW 2012, 6

NWB 2012, 713-714

NWB direkt 2012, 205-206

NZM 2012, 116-118

NZM 2012, 8

RdW 2012, 283-284

WM 2012, 1973-1975

WuM 2012, 291-292

ZfIR 2012, 247-249

ZMR 2012, 282-284

ZWE 2012, 77-79

ZWE 2012, 80-81

Amtlicher Leitsatz:

WEG § 26 Abs. 1 Satz 5

Auch nach dem Wohnungseigentumsgesetz in der ab dem 1. Juli 2007 geltenden Fassung stellt es keine unzulässige Beschränkung der Bestellung oder Abberufung des Verwalters dar, wenn das Kopfprinzip durch Vereinbarung zugunsten des Objekt- oder des Wertprinzips abbedungen worden ist (Fortführung des Senatsbeschlusses vom 19. September 2002 - V ZB 30/02, BGHZ 152, 46 ff.).

Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat im schriftlichen Verfahren aufgrund der bis zum 25. Oktober 2011 eingereichten Schriftsätze durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Krüger, die Richter Prof. Dr. Schmidt-Räntsch und Dr. Roth und die Richterinnen Dr. Brückner und Weinland

für Recht erkannt:

Tenor:

Die Revision gegen das Urteil der 2. Zivilkammer des Landgerichts Dresden vom 24. November 2010 wird auf Kosten der Beklagten zurückgewiesen.

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