BGH, 27.04.2011 - 2 StR 631/10 - Es besteht kein durchgreifender Rechtsfehler durch die Strafkammer bei der fehlenden Auseinandersetzung mit dem Verhalten des Angeklagten bei der Zollkontrolle seines Reisebegleiters; Begründung eines durchgreifenden Rechtsfehlers durch die Strafkammer bei fehlender Auseinandersetzung mit dem Verhalten des Angeklagten bei der Zollkontrolle seines Reisebegleiters

Bundesgerichtshof
Urt. v. 27.04.2011, Az.: 2 StR 631/10
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 27.04.2011
Referenz: JurionRS 2011, 17314
Aktenzeichen: 2 StR 631/10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Frankfurt am Main - 18.08.2010

Rechtsgrundlage:

§ 261 StPO

Verfahrensgegenstand:

Unerlaubte Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge u.a.

Redaktioneller Leitsatz:

Einen nur möglichen, aber nicht zwingenden Schluss muss der Tatrichter im Rahmen der Beweiswürdigung nicht ziehen.

Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat
in der Sitzung vom 27. April 2011,
an der teilgenommen haben:
Richter am Bundesgerichtshof Prof. Dr. Fischer als Vorsitzender,
die Richter am Bundesgerichtshof Dr. Appl, Prof. Dr. Schmitt, Prof. Dr. Krehl,
die Richterin am Bundesgerichtshof Dr. Ott,
Oberstaatsanwältin beim Bundesgerichtshof als Vertreterin der Bundesanwaltschaft,
Rechtsanwältin als Verteidigerin,
Justizangestellte als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle,
für Recht erkannt:

Tenor:

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main vom 18. August 2010 wird auf seine Kosten verworfen.

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