BGH, 20.12.2011 - VI ZB 28/11 - Nachfragepflicht über den Eingang von Schriftsätzen des Prozessbevollmächtigten als Sorgfaltspflicht

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 20.12.2011, Az.: VI ZB 28/11
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 20.12.2011
Referenz: JurionRS 2011, 32192
Aktenzeichen: VI ZB 28/11
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Duisburg - 23.11.2010 - AZ: 6 O 219/08

OLG Düsseldorf - 21.04.2011 - AZ: I-8 U 11/11

Fundstelle:

BRAK-Mitt 2012, 75

Der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 20. Dezember 2011 durch den Vorsitzenden Richter Galke, den Richter Zoll, die Richterin Diederichsen, den Richter Pauge und die Richterin von Pentz

beschlossen:

Tenor:

Auf die Rechtsbeschwerde des Klägers wird der Beschluss des 8. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 21. April 2011 aufgehoben.

Die Sache wird zur erneuten Entscheidung, auch über die Kosten des Rechtsbeschwerdeverfahrens, an das Berufungsgericht zurückverwiesen.

Der Gegenstandswert für das Rechtsbeschwerdeverfahren wird auf 20.000 € festgesetzt.