BGH, 18.10.2010 - AnwZ (B) 21/10 - Widerruf einer Zulassung zur Anwaltschaft wegen Vermögensverfalls bei Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gegen den Rechtsanwalt; Sichere Prognose eines Ausschlusses der typischerweise mit einem Vermögensverfall verbundenen Gefahren als Grund für ein Absehen vom Widerruf der Anwaltszulassung

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 18.10.2010, Az.: AnwZ (B) 21/10
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 18.10.2010
Referenz: JurionRS 2010, 27761
Aktenzeichen: AnwZ (B) 21/10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

AGH Baden-Württemberg - 12.02.2010 - AZ: AGH 40/2009 (II) - SG 1 -

Fundstelle:

AnwBl 2011, 222

Verfahrensgegenstand:

Widerruf der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft

Der Bundesgerichtshof, Senat für Anwaltssachen, hat
durch
den Präsidenten des Bundesgerichtshofs Prof. Dr. Tolksdorf,
die Richterin Roggenbuck,
den Richter Dr. Schäfer sowie
die Rechtsanwälte Prof. Dr. Stüer und Prof. Dr. Quaas
nach mündlicher Verhandlung am 18. Oktober 2010
beschlossen:

Tenor:

Die sofortige Beschwerde des Antragstellers gegen den Beschluss des II. Senats des Anwaltsgerichtshofs Baden-Württemberg vom 12. Februar 2010 wird zurückgewiesen.

Der Antragsteller hat die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu tragen und der Antragsgegnerin die ihr im Beschwerdeverfahren entstandenen notwendigen außergerichtlichen Auslagen zu ersetzen.

Der Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens wird auf 50.000 EUR festgesetzt.

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