BGH, 16.03.2011 - 2 StR 521/10 - Beschränkung einer revisionsgerichtlichen Prüfung auf den vom Tatrichter unterlaufenen Rechtsfehler bei der Beweiswürdigung

Bundesgerichtshof
Urt. v. 16.03.2011, Az.: 2 StR 521/10
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 16.03.2011
Referenz: JurionRS 2011, 12983
Aktenzeichen: 2 StR 521/10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Koblenz - 11.05.2010

Rechtsgrundlage:

§ 261 StPO

Verfahrensgegenstand:

Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern u.a.

Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat
in der Sitzung vom 16. März 2011,
an der teilgenommen haben:
Richter am Bundesgerichtshof Prof. Dr. Fischer als Vorsitzender,
Richter am Bundesgerichtshof Dr. Appl, Prof. Dr. Schmitt, Prof. Dr. Krehl,
die Richterin am Bundesgerichtshof Dr. Ott,
Oberstaatsanwältin beim Bundesgerichtshof als Vertreterin der Bundesanwaltschaft,
Rechtsanwältin als Verteidigerin, Rechtsanwalt als Vertreter der Nebenklägerin,
Justizhauptsekretärin als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle,
für Recht erkannt:

Tenor:

Die Revisionen der Staatsanwaltschaft und der Nebenklägerin gegen das Urteil des Landgerichts Koblenz vom 11. Mai 2010 werden verworfen.

Die Kosten des Rechtsmittels der Staatsanwaltschaft sowie die dem Angeklagten hierdurch und durch die Revision der Nebenklägerin entstandenen notwendigen Auslagen werden der Staatskasse auferlegt.

Die Nebenklägerin trägt die Kosten ihres Rechtsmittels.

Die im Revisionsverfahren entstandenen gerichtlichen Auslagen tragen die Staatskasse und die Nebenklägerin je zur Hälfte.

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