BAG, 19.08.2010 - 8 AZR 530/09 - Entschädigung wegen Nichtberücksichtigung bei einem Stellenbesetzungsverfahren aus Altersgründen

Bundesarbeitsgericht
Urt. v. 19.08.2010, Az.: 8 AZR 530/09
Gericht: BAG
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 19.08.2010
Referenz: JurionRS 2010, 26990
Aktenzeichen: 8 AZR 530/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LAG München - 03.06.2009 - AZ: 10 Sa 719/08

Fundstellen:

AA 2010, 169

AB 2010, 2

AiB 2011, 274-275 (Volltext mit red. LS u. Anm.)

ArbR 2010, 446

ArbRB 2011, 5-6

ASR 2010, 5

AuA 2010, 544

AuR 2011, 35-36

AuR 2010, 399

AUR 2010, 399

AUR 2011, 35-36

BB 2010, 2171 (Pressemitteilung)

BB 2010, 3020

BB 2011, 703

BB 2011, 2175-2176

BerlAnwBl 2010, 425

DSB 2011, 21

DVP 2012, 174

EzA-SD 18/2010, 4 (Pressemitteilung)

EzA-SD 24/2010, 8-11

FA 2010, 311-312 (Pressemitteilung)

FA 2011, 52

FA 2011, 14

GmbHR 2010, 314-315

LGP 2010, 149

NJW 2011, 10-12

NJW-Spezial 2011, 18-19 "AGG II"

NWB 2010, 2769-2770

NWB direkt 2010, 917-918

NZA 2010, 1412-1418

NZG 2010, 1181

Personal 2010, 54

PERSONALmagazin 2011, 59

PERSONALmagazin 2010, 74

PERSONALmagazin 2010, 75

schnellbrief 2010, 6

schnellbrief 2011, 3

StBW 2010, 810 (Pressemitteilung)

StuB 2010, 800

StX 2010, 639-640

V&S 2010, 10

ZfPR online 2010, 20 (red. Leitsatz)

ZIP 2010, 66

ZMV 2010, 268-269 (Pressemitteilung)

ZWD 2010, 7

Redaktioneller Leitsatz:

1. Ergibt sich aus der nicht altersneutralen Stellenausschreibung die Vermutung einer Altersdiskriminierung und wird diese vom Arbeitgeber nicht widerlegt, kann ein Entschädigungsanspruch in Höhe eines Monatsgehalts nach § 15 Abs. 2 AGG angemessne, aber auch ausreichend sein.

2. Ein Bewerber, der einen Schadensersatzanspruch nach § 15 Abs. 1 AGG verfolgt, hat ua. darzulegen und ggf. zu beweisen, dass ein Schaden bei ihm eingetreten ist und dieser kausal auf die Benachteiligungshandlung zurückzuführen ist.

In Sachen

Kläger, Berufungskläger, Anschlussberufungsbeklagter, Revisionskläger und Anschlussrevisionsbeklagter,

pp.

Beklagte, Berufungsbeklagte, Anschlussberufungsklägerin, Revisionsbeklagte und Anschlussrevisionsklägerin,

hat der Achte Senat des Bundesarbeitsgerichts aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 19. August 2010 durch den Vorsitzenden Richter am Bundesarbeitsgericht Hauck, die Richter am Bundesarbeitsgericht Böck und Breinlinger sowie die ehrenamtlichen Richter Brückmann und Schulz für Recht erkannt:

Tenor:

Die Revision des Klägers und die Anschlussrevision der Beklagten gegen das Urteil des Landesarbeitsgerichts München vom 3. Juni 2009 - 10 Sa 719/08 - werden zurückgewiesen.

Von den Kosten des Revisionsverfahrens hat der Kläger 95 vH und die Beklagte 5 vH zu tragen.

Von Rechts wegen!

Diese Artikel im Bereich Zivilrecht, Prozess und Zwangsvollstreckung könnten Sie interessieren

V PLUS FONDS (V+) – ANLEGER OBSIEGEN VOR GERICHT

V PLUS FONDS (V+) – ANLEGER OBSIEGEN VOR GERICHT

München, 23.11.2016 – Hoffnung für Anleger von V Plus Fonds. CLLB Rechtsanwälte berichten von positiven Urteilen. mehr

GarantieHebelPlan ’08 - Fonds nimmt Klagen zurück!

GarantieHebelPlan ’08 - Fonds nimmt Klagen zurück!

CLLB Rechtsanwälte vertreten Anleger erfolgreich gegen Klagen von GarantieHebelPlan ’08. mehr

Verbraucherfreundliches Urteil für Bausparer – CLLB vertritt Bausparer bei der Durchsetzung von Ansprüchen

Verbraucherfreundliches Urteil für Bausparer – CLLB vertritt Bausparer bei der Durchsetzung von Ansprüchen

Bausparer profitieren vom aktuellen Urteil des BGH zur Unwirksamkeit von Darlehensgebühren in Bausparverträgen mehr