BAG, 01.09.2010 - 5 AZR 700/09 - Umdeutung einer mit zu kurzer Kündigungsfrist erklärten ordentlichen Kündigung

Bundesarbeitsgericht
Urt. v. 01.09.2010, Az.: 5 AZR 700/09
Gericht: BAG
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 01.09.2010
Referenz: JurionRS 2010, 27244
Aktenzeichen: 5 AZR 700/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LAG Mecklenburg-Vorpommern - 19.08.2009 - AZ: 2 Sa 132/09

Fundstellen:

BAGE 135, 255 - 263

AA 2010, 178-179

AA 2011, 47-49

AiB 2011, 335-337 (Volltext mit red. LS u. Anm.)

ArbR 2010, 498

ArbRB 2010, 261

ArbRB 2010, 359-360

AuA 2010, 609

AuA 2011, 439-440

AuR 2010, 445-446

AUR 2010, 445-446

BB 2010, 2299 (Pressemitteilung)

BB 2011, 63

BB 2010, 3020

DB 2010, 2620-2621

EBE/BAG 2010, 187-189

EWiR 2011, 61

EzA-SD 19/2010, 3 (Pressemitteilung)

FA 2010, 348 (Pressemitteilung)

FA 2011, 17

FA 2011, 30 (Pressemitteilung)

GmbHR 2010, 315

JR 2011, 230

JuS 2011, 460

Life&Law 2011, 92-98

MDR 2011, 109-110

NJW 2010, 10

NJW 2010, 3740-3743

NZA 2010, 1409-1412

Personal 2010, 54

PERSONALmagazin 2010, 63

PERSONALmagazin 2010, 72

PERSONALmagazin 2011, 59

RdW 2011, 376-378

RÜ 2011, 12-16

schnellbrief 2010, 7 (Pressemitteilung)

StBW 2010, 858 (Pressemitteilung)

StBW 2010, 1142-1143

StX 2011, 15-16

ZInsO 2010, 1712 (Pressemitteilung)

ZIP 2011, 140-143

ZMV 2010, 327-328 (Pressemitteilung)

ZTR 2011, 51-53

Amtlicher Leitsatz:

Eine vom Arbeitgeber mit zu kurzer Kündigungsfrist erklärte ordentliche Kündigung des Arbeitsverhältnisses kann nur dann in eine Kündigung zum richtigen Kündigungstermin umgedeutet werden (§ 140 BGB), wenn sie nicht gemäß § 7 KSchG als rechtswirksam gilt.

In Sachen

Beklagte, Berufungsbeklagte und Revisionsklägerin,

pp.

Kläger, Berufungskläger und Revisionsbeklagter,

hat der Fünfte Senat des Bundesarbeitsgerichts aufgrund der Beratung vom 1. September 2010 durch den Vizepräsidenten des Bundesarbeitsgerichts Dr. Müller-Glöge, die Richterin am Bundesarbeitsgericht Dr. Laux, den Richter am Bundesarbeitsgericht Dr. Biebl sowie die ehrenamtlichen Richter Buschmann und Wolf für Recht erkannt:

Tenor:

1. Auf die Revision der Beklagten wird das Urteil des Landesarbeitsgerichts Mecklenburg-Vorpommern vom 19. August 2009 - 2 Sa 132/09 - aufgehoben.

2. Die Berufung des Klägers gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Stralsund vom 11. März 2009 - 3 Ca 522/08 - wird zurückgewiesen.

3. Der Kläger hat die Kosten der Berufung und der Revision zu tragen.

Von Rechts wegen!

Diese Artikel könnten Sie interessieren

Arbeitsrecht: FAQ - Frequently Asked Questions

Arbeitsrecht: FAQ - Frequently Asked Questions

FAQ - Frequently Asked Questions, engl. für häufig gestellte Fragen. Eine Zusammenstellung von oft gestellten Fragen und den dazugehörigen Antworten zum Thema Arbeitsrecht. mehr

Falsche Kündigungsfrist durch den Arbeitgeber: was tun?

Falsche Kündigungsfrist durch den Arbeitgeber: was tun?

Einige Arbeitnehmer freuen sich, wenn der Arbeitgeber aus Versehen mit einer zu kurzen Kündigungsfrist gekündigt hat und wollen nach Ablauf der richtigen Kündigungsfrist nur den Verzugslohn haben.… mehr