Straßenbenutzungsrecht
Straßen- und Wegegesetze der Länder
Das Straßenbenutzungsrecht regelt das Ob und Wie der Straßenbenutzung nach dem Zweck der Widmung. Regelungen finden sich
für Bundesfernstraßen im Bundesfernstraßengesetz
und
für die übrigen öffentlichen Straßen in den Straßen- und Wegegesetzen der Länder.
Gemäß § 7 FStrG ist jedermann berechtigt, Bundesfernstraßen im Rahmen der Widmung und der verkehrsbehördlichen Vorschriften zum Verkehr zu benutzen (Gemeingebrauch). Kein Gemeingebrauch liegt vor, wenn die Straße nicht vorwiegend zu dem Verkehr genutzt wird, dem sie zu dienen bestimmt ist. Eine Benutzung über den Gemeingebrauch hinaus ist Sondernutzung und bedarf der Erlaubnis der Straßenbaubehörde.
Entsprechende Regelungen finden sich in den Straßen- und Wegegesetzen der Länder.
Die Voraussetzungen für die Erhebung einer Gebühr für die Benutzung der Bundesautobahnen und bestimmter Bundesstraßen sind in dem Beitrag LKW-Maut dargestellt.
GemeingebrauchÖffentliche SacheSondernutzungStraßenanliegergebrauchStraßenbenutzungsrechtStraßenverkehrslärmWidmungWidmung im Straßen- und Wegerecht
BVerwG 18.11.2010 - 3 C 42/09 (Rechtmäßigkeit einer Radwegebenutzungspflicht)
Sauthoff: Die Entwicklung des Straßenrechts seit 1998, Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht - NVwZ 2004, 674
Sauthoff: Öffentliche Straßen; 2. Auflage 2010
