§ 9a BauGB, Verordnungsermächtigung

§ 9a BauGB
Baugesetzbuch  (BauGB)
Bundesrecht

Erster Teil – Bauleitplanung → Dritter Abschnitt – Verbindlicher Bauleitplan (Bebauungsplan)

Titel: Baugesetzbuch  (BauGB)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: BauGB
Gliederungs-Nr.: 213-1
Normtyp: Gesetz

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit wird ermächtigt, mit Zustimmung des Bundesrates durch Rechtsverordnung Vorschriften zu erlassen über

  1. 1.

    Darstellungen und Festsetzungen in den Bauleitplänen über

    1. a)

      die Art der baulichen Nutzung,

    2. b)

      das Maß der baulichen Nutzung und seine Berechnung,

    3. c)

      die Bauweise sowie die überbaubaren und die nicht überbaubaren Grundstücksflächen;

  2. 2.

    die in den Baugebieten zulässigen baulichen und sonstigen Anlagen;

  3. 3.

    die Zulässigkeit der Festsetzung nach Maßgabe des § 9 Abs. 3 über verschiedenartige Baugebiete oder verschiedenartige in den Baugebieten zulässige bauliche und sonstige Anlagen;

  4. 4.

    die Ausarbeitung der Bauleitpläne einschließlich der dazugehörigen Unterlagen sowie über die Darstellung des Planinhalts, insbesondere über die dabei zu verwendenden Planzeichen und ihre Bedeutung.

Zu § 9a: Geändert durch G vom 21. 12. 2006 (BGBl I S. 3316) und V vom 31. 8. 2015 (BGBl I S. 1474).

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