§ 85 ZPO, Wirkung der Prozessvollmacht
(1) 1Die von dem Bevollmächtigten vorgenommenen Prozesshandlungen sind für die Partei in gleicher Art verpflichtend, als wenn sie von der Partei selbst vorgenommen wären. 2Dies gilt von Geständnissen und anderen tatsächlichen Erklärungen, insoweit sie nicht von der miterschienenen Partei sofort widerrufen oder berichtigt werden.
(2) Das Verschulden des Bevollmächtigten steht dem Verschulden der Partei gleich.
Zitierungen dieses Dokuments
- BAG, 22.03.2012, 2 AZR 224/11 - Möglichkeit der nachträglichen Zulassung einer Klage gegen eine Kündigung
- BAG, 24.11.2011, 2 AZR 614/10 - Nachträgliche Zulassung einer Kündigungsschutzklage - Anwaltsverschulden bei Übermittlung einer Klageschrift per Telefax - Grenzen der Sorgfaltspflicht
- BAG, 06.10.2010, 7 AZR 569/09 - Nachträgliche Zulassung einer Befristungskontrollklage - Anwaltsverschulden durch dauerhaftes Freistellen einer Rechtssache von der Wiedervorlage
- BAG, 09.09.2010, 2 AZR 482/09 - Rechtfertigung eines Auflösungsantrags des Arbeitgebers wegen des Prozessverhaltens des Arbeitnehmeranwalts
- BAG, 17.10.2012, 3 AZR 633/12 - Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der Revisionsbegründungsfrist - Verschulden des Prozessbevollmächtigten
- BAG, 07.07.2011, 2 AZR 38/10 - Zurechnung einer Fristversäumnis an einen Rechtsanwalt trotz konkreter Einzelanweisung an den Büromitarbeiter
- BAG, 05.10.2010, 5 AZB 10/10 - Umfang der Alleinentscheidungsbefugnis des Vorsitzenden nach § 66 Abs. 2 S. 2 Arbeitsgerichtsgesetz (ArbGG) - Versagung der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand
- BAG, 10.06.2010, 2 AZR 297/09 - Rechtfertigung eines Auflösungsantrags des Arbeitgebers wegen des Prozessverhaltens des Arbeitnehmeranwalts
- BFH, 28.03.2012, VI R 48/11 - Anwendung der Pauschalen für Übernachtungen bei Auslandsdienstreisen bei Übernachtung eines Kraftfahrers in der Schlafkabine seines Lkw
- BGH, 20.09.2011, VI ZB 5/11 - Gewährleistung einer rechtzeitigen Herstellung und postalischen Absendung fristwahrender Schriftsätze durch eine ordnungsgemäße Führung eines Fristenkalenders
- BGH, 05.04.2011, VIII ZB 81/10 - Beginn der Wiedereinsetzungsfrist gem. § 234 Abs. 1, 2 Zivilprozessordnung (ZPO) bei erkrankungsbedingter Hinderung eines Prozessbevollmächtigten an der Einhaltung…
- BGH, 21.12.2010, VI ZB 28/10 - Erforderlichkeit der qualifizierten elektronischen Signatur einer elektronisch übermittelten Berufungsbegründung durch einen zur Vertretung bei einem Berufungsgericht…
- BGH, 06.07.2009, II ZB 1/09 - Wiedereinsetzung gegen die Versäumung der Berufungsbegründungsfrist i.F.d. Verhinderung einer fristgebundenen Begründung einer Berufung durch eine nicht vorhersehbare…
- BAG, 17.01.2012, 3 AZR 572/09 - Zulässigkeit einer Revision - Versäumung der Revisionsbegründungsfrist - Anwaltsverschulden (Organisationsverschulden) - Wiedereinsetzung in den vorigen Stand
- BAG, 02.11.2010, 5 AZR 456/10 (F) - Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei Kanzleiversehen
- BAG, 21.10.2009, 10 AZR 786/08 - Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei Zustellungsverschulden durch ein professionelles privates Unternehmen - Begriff "Mitarbeiter" in Arbeitsverträgen in den…
- BGH, 22.06.2011, I ZB 77/10 - Bedeutung des Verschuldens des Prozessbevollmächtigten für die Frage der hinreichenden Entschuldigung einer Partei für das Fernbleiben bei Anordnung des persönlichen…
- BGH, 20.04.2011, VII ZB 78/09 - Bei unterlassener Veranlassung der rechtzeitigen Berufungseinlegung beim zuständigen Gericht durch den Vorsitzenden des unzuständigen Berufungsgerichts wird der…
- BGH, 12.04.2011, VI ZB 6/10 - Eine fristwahrende Maßnahme darf als erledigt gekennzeichnet werden im Falle des Einlegens eines fristwahrenden Schriftsatzes in ein Postausgangsfach und deren…
- BGH, 29.03.2011, VI ZB 25/10 - Versäumung einer Rechtsmittelbegründungsfrist wegen versehentlicher Vorlage einer Fristsache als nicht fristgebunden - Verschulden eines Rechtsanwalts bei unterlassener…
