§ 6 KSchG, Verlängerte Anrufungsfrist
1Hat ein Arbeitnehmer innerhalb von drei Wochen nach Zugang der schriftlichen Kündigung im Klagewege geltend gemacht, dass eine rechtswirksame Kündigung nicht vorliege, so kann er sich in diesem Verfahren bis zum Schluss der mündlichen Verhandlung erster Instanz zur Begründung der Unwirksamkeit der Kündigung auch auf innerhalb der Klagefrist nicht geltend gemachte Gründe berufen. 2Das Arbeitsgericht soll ihn hierauf hinweisen.
Zu § 6: Neugefasst durch G vom 24. 12. 2003 (BGBl I S. 3002).
Zitierungen dieses Dokuments
- BAG, 01.09.2010, 5 AZR 700/09 - Umdeutung einer mit zu kurzer Kündigungsfrist erklärten ordentlichen Kündigung
- BAG, 18.01.2012, 6 AZR 407/10 - Ausreichen eines Hinweises des Arbeitsgerichts auf den Inhalt des § 6 S. 1 KSchG zur Vermeidung einer Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör im Hinblick auf…
- BAG, 09.06.2011, 2 AZR 703/09 - Kündigung eines Schwerbehinderten bedurfte der vorherigen Zustimmung des Integrationsamts - Kündigung von Schwerbehinderten - Notwendigkeit einer vorherigen Zustimmung…
- BAG, 04.05.2011, 7 AZR 252/10 - Hinweispflicht des Arbeitsgerichts bei einer Befristungskontrollklage - Prüfung durch das Berufungsgericht
- BAG, 23.06.2009, 2 AZR 474/07 - Prüfungsumfang bei außerordentlicher unwirksamer Verdachtskündigung - Heranziehung der Kündigungsgründe für eine Tatkündigung - Zustimmung des Betriebsrats
- BAG, 18.10.2012, 6 AZR 41/11 - Anforderungen an die Wirksamkeit einer betriebsbedingten Kündigung - Abgrenzung zwischen Betriebsübergang und Betriebsstilllegung
- BAG, 15.05.2012, 7 AZR 6/11 - Vorliegen einer Präklusion von innerhalb der Klagefrist nicht geltend gemachten Gründen i.R.d. Anfechtung einer Kündigung
- BAG, 24.11.2011, 2 AZR 614/10 - Nachträgliche Zulassung einer Kündigungsschutzklage - Anwaltsverschulden bei Übermittlung einer Klageschrift per Telefax - Grenzen der Sorgfaltspflicht
- BAG, 27.07.2011, 7 AZR 402/10 - Geltung der Dreiwochenfrist nach §§ 21, 17, 15 Abs. 2 und Abs. 5 TzBfG für die Geltendmachung der Rechtsunwirksamkeit einer Bedingungsabrede und auch für den Streit…
- BAG, 24.08.2011, 7 AZR 228/10 - Zulässige Dauer für Befristungen von Arbeitsverträgen mit wissenschaftlichem und künstlerischem Personal nach § 2 Abs. 1 S. 2 Halbs. 1 WissZeitVG in der sog.…
- BAG, 25.11.2010, 2 AZR 323/09 - Verwirkung nach fristgerechter Klageerhebung - Auslösen der Fiktion einer Klagerücknahme
- BAG, 25.10.2012, 2 AZR 845/11 - Rechtsfolgen der Nichteinhaltung der arbeitsvertraglich vereinbarten Form für die Angabe der Kündigungsgründe im Falle einer Arbeitgeberkündigung - Rechtsfolgen der…
- BAG, 24.05.2012, 2 AZR 206/11 - Berücksichtigung nachträglich bekannt gewordener den Verdacht abschwächender Tatsachen i.R.e. außerordentlichen Verdachtskündigung - Verzicht auf die Rüge einer nicht…
- BAG, 13.12.2012, 6 AZR 48/12 - Anforderungen an die Durchführung eines Konsultationsverfahrens im Sinne von § 17 Abs. 2 KSchG - Rechtsfolgen der unterbliebenen Beteiligung des Gesamtbetriebsrats
- BAG, 13.12.2012, 6 AZR 752/11 - Anforderungen an die Durchführung eines Konsultationsverfahrens im Sinne von § 17 Abs. 2 KSchG - Rechtsfolgen der unterbliebenen Beteiligung des Gesamtbetriebsrats
- BAG, 13.12.2012, 6 AZR 772/11 - Anforderungen an die Durchführung eines Konsultationsverfahrens im Sinne von § 17 Abs. 2 KSchG - Rechtsfolgen der unterbliebenen Beteiligung des Gesamtbetriebsrats
- Kündigungsschutzklage
- § 7 KSchG, Wirksamwerden der Kündigung
- § 24 KSchG, Anwendung des Gesetzes auf Betriebe der Schifffahrt und des Luftverkehrs
- BAG, 13.12.2012, 6 AZR 5/12 - Anforderungen an die Durchführung eines Konsultationsverfahrens im Sinne von § 17 Abs. 2 KSchG - Rechtsfolgen der unterbliebenen Beteiligung des Gesamtbetriebsrats
