§ 62 EEG 2014, Nachträgliche Korrekturen

§ 62 EEG 2014
Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz - EEG 2014)
Bundesrecht

Teil 4 – Ausgleichsmechanismus → Abschnitt 1 – Bundesweiter Ausgleich

Titel: Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz - EEG 2014)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: EEG 2014
Gliederungs-Nr.: 754-27
Normtyp: Gesetz

(1) Bei der jeweils nächsten Abrechnung sind Änderungen der abzurechnenden Strommenge oder der finanziellen Förderungen zu berücksichtigen, die sich aus folgenden Gründen ergeben:

  1. 1.

    aus Rückforderungen auf Grund von § 57 Absatz 5,

  2. 2.

    aus einer rechtskräftigen Gerichtsentscheidung im Hauptsacheverfahren,

  3. 3.

    aus der Übermittlung und den Abgleich von Daten nach § 61 Absatz 5,

  4. 4.

    aus einem zwischen den Verfahrensparteien durchgeführten Verfahren bei der Clearingstelle nach § 81 Absatz 4 Satz 1 Nummer 1,

  5. 5.

    aus einer Entscheidung der Bundesnetzagentur nach § 85 oder

  6. 6.

    aus einem vollstreckbaren Titel, der erst nach der Abrechnung nach § 58 Absatz 1 ergangen ist.

(2) Ergeben sich durch die Verbrauchsabrechnung der Elektrizitätsversorgungsunternehmen gegenüber Letztverbrauchern Abweichungen gegenüber den Strommengen, die einer Endabrechnung nach § 74 zugrunde liegen, sind diese Änderungen bei der jeweils nächsten Abrechnung zu berücksichtigen. § 75 ist entsprechend anzuwenden.

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