§ 61 JAPO, Zulassung zum schriftlichen Teil der Prüfung

§ 61 JAPO
Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Juristen (JAPO)
Landesrecht Bayern

Fünfter Teil – Zweite Juristische Staatsprüfung

Titel: Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Juristen (JAPO)
Normgeber: Bayern
Amtliche Abkürzung: JAPO
Gliederungs-Nr.: 2038-3-3-11-J
Normtyp: Rechtsverordnung

(1) Die Rechtsreferendare haben an der gegen Ende der Ausbildung bei der letzten Pflichtstation beginnenden Zweiten Juristischen Staatsprüfung teilzunehmen. Wer aus von ihm zu vertretenden Gründen nicht an dieser Prüfung teilnimmt, für den gilt sie als abgelegt und nicht bestanden. Die Pflicht zur Teilnahme wird auch durch Ausscheiden aus dem Vorbereitungsdienst nicht aufgehoben.

(2) Die Zulassung zum schriftlichen Teil der Prüfung erfolgt durch die Präsidenten der Oberlandesgerichte. Die Entscheidung über die Zulassung ist den Rechtsreferendaren schriftlich mitzuteilen. Für die Zulassung zum mündlichen Teil der Prüfung gilt § 64 Abs. 3.

(3) Für die Zulassung zum schriftlichen Teil der Prüfung gelten die Vorschriften des § 46 Abs. 5 Nrn. 1 und 2 und Abs. 6 Nr. 1, Nr. 2 Buchst. c und Nr. 3 entsprechend.

(4) Die Erklärung oder die Bestimmung des Berufsfelds gemäß § 49 Abs. 4 gilt als unwiderrufliche Wahl des Berufsfelds für die Prüfung einschließlich etwaiger Wiederholungen.

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