§ 46 SächsNatSchG, Naturschutzbehörden

§ 46 SächsNatSchG
Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege im Freistaat Sachsen (Sächsisches Naturschutzgesetz - SächsNatSchG)
Landesrecht Sachsen

Teil 11 – Organisation und Zuständigkeit

Titel: Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege im Freistaat Sachsen (Sächsisches Naturschutzgesetz - SächsNatSchG)
Normgeber: Sachsen
Amtliche Abkürzung: SächsNatSchG
Gliederungs-Nr.: 653-2/2
Normtyp: Gesetz

(1) Naturschutzbehörden sind

  1. 1.

    das Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft als oberste Naturschutzbehörde,

  2. 2.

    die Landesdirektion Sachsen als obere Naturschutzbehörde,

  3. 3.

    die Landratsämter und die Kreisfreien Städte als untere Naturschutzbehörden.

(2) Naturschutzfachbehörden sind

  1. 1.

    das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie,

  2. 2.

    der Staatsbetrieb Sachsenforst als Amt für Großschutzgebiete in den Nationalparken, der Nationalparkregion Sächsische Schweiz und den Naturschutzgebieten "Königsbrücker Heide" und "Gohrischheide und Elbniederterrasse Zeithain" sowie in den Biosphärenreservaten,

  3. 3.

    der Staatsbetrieb Staatliche Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft.

Die Aufgaben der Naturschutzfachbehörden bestimmt die oberste Naturschutzbehörde durch Rechtsverordnung.

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