§ 37r WpHG, Mitteilungen an andere Stellen

§ 37r WpHG
Gesetz über den Wertpapierhandel (Wertpapierhandelsgesetz)
Bundesrecht

Abschnitt 11 – Überwachung von Unternehmensabschlüssen, Veröffentlichung von Finanzberichten → Unterabschnitt 1 – Überwachung von Unternehmensabschlüssen

Titel: Gesetz über den Wertpapierhandel (Wertpapierhandelsgesetz)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: WpHG
Gliederungs-Nr.: 4110-4
Normtyp: Gesetz

(1) 1Die Bundesanstalt hat Tatsachen, die den Verdacht einer Straftat im Zusammenhang mit der Rechnungslegung eines Unternehmens begründen, der für die Verfolgung zuständigen Behörde anzuzeigen. 2Sie darf diesen Behörden personenbezogene Daten der Betroffenen, gegen die sich der Verdacht richtet oder die als Zeugen in Betracht kommen, übermitteln.

(2) 1Tatsachen, die auf das Vorliegen einer Berufspflichtverletzung durch den Abschlussprüfer schließen lassen, übermittelt die Bundesanstalt der Abschlussprüferaufsichtsstelle beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. 2Tatsachen, die auf das Vorliegen eines Verstoßes des Unternehmens gegen börsenrechtliche Vorschriften schließen lassen, übermittelt sie der zuständigen Börsenaufsichtsbehörde. 3Absatz 1 Satz 2 gilt entsprechend.

Zu § 37r: Eingefügt durch G vom 15. 12. 2004 (BGBl I S. 3408), geändert durch G vom 31. 3. 2016 (BGBl I S. 518) (17. 6. 2016).

Diese Artikel im Bereich Aktien, Fonds und Anlegerschutz könnten Sie interessieren

Concept1: Desaster für die Anleger

Concept1: Desaster für die Anleger

Scheingewinne werden zurückgefordert, Steuern sind trotzdem zu entrichten CLLB vertritt Geschädigte mehr

NAM Niedersächsische Algen Manufaktur GmbH: BaFin ordnet Einstellung und Abwicklung des unerlaubt betriebenen Einlagengeschäfts

NAM Niedersächsische Algen Manufaktur GmbH: BaFin ordnet Einstellung und Abwicklung des unerlaubt betriebenen Einlagengeschäfts

Anleger sollten rechtzeitig reagieren und anwaltlichen Rat einholen: mehr

Sparkasse Köln Bonn – Swapgeschäfte aus den Jahren 2007 und später angreifbar?

Sparkasse Köln Bonn – Swapgeschäfte aus den Jahren 2007 und später angreifbar?

Die Sparkasse Köln – Bonn hat über Jahre hinweg Swapgeschäfte aller Art im Zweipersonenverhältnis verkauft. Darunter waren einfache Zins-Swaps, aber auch Cross-Currency Swaps. Die Geschäfte wurden… mehr