§ 32 BEG, Monatlicher Mindestbetrag der Rente

§ 32 BEG
Bundesgesetz zur Entschädigung für Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung (Bundesentschädigungsgesetz - BEG -) 
Bundesrecht

ZWEITER ABSCHNITT – Schadenstatbestände → Zweiter Titel – Schaden an Körper oder Gesundheit

Titel: Bundesgesetz zur Entschädigung für Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung (Bundesentschädigungsgesetz - BEG -) 
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: BEG
Gliederungs-Nr.: 251-1
Normtyp: Gesetz

(1) Der monatliche Mindestbetrag der Rente beträgt bei einer Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit

 bis
31. März 1957
vom
1. April 1957
bis
31. Mai 1960
vom
1. Juni 1960
bis
31. Dezember 1960
vom
1. Januar 1961
bis
30. Juni 1962
vom
1. Juli 1962
bis
30. September 1964
ab
1. Oktober 1964
       
von 25 bis 39 v. H. 100 DM 110 DM118 DM128 DM136 DM147 DM
von 40 bis 49 v. H.125 DM 138 DM148 DM160 DM170 DM184 DM
von 50 bis 59 v. H. 150 DM 165 DM177 DM192 DM204 DM220 DM
von 60 bis 69 v. H. 175 DM 193 DM207 DM224 DM237 DM256 DM
von 70 bis 79 v. H. 200 DM 220 DM236 DM255 DM270 DM292 DM
von 80 und mehr v. H. 250 DM275 DM295 DM319 DM338 DM365 DM

(2) 1Der monatliche Mindestbetrag der Rente eines Verfolgten, der in seiner Erwerbsfähigkeit um mindestens 50 vom Hundert gemindert ist und das 65. Lebensjahr vollendet hat oder vollendet, beträgt 250 Deutsche Mark, ab 1. Januar 1961 300 Deutsche Mark, ab 1. Juli 1962 315 Deutsche Mark und ab 1. Oktober 1964 340 Deutsche Mark; bei Frauen tritt an Stelle des 65. das 60. Lebensjahr. 2Satz 1 gilt nur, wenn der Verfolgte vor dem 1. Januar 1905 geboren ist. 3Der Anspruch auf den monatlichen Mindestbetrag setzt nicht voraus, dass die Minderung der Erwerbsfähigkeit um 50 vom Hundert ausschließlich auf der Verfolgung beruht.

Zu § 32: Geändert durch G vom 14. 9. 1965 (BGBl I S. 1315).

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