§ 316a StGB, Räuberischer Angriff auf Kraftfahrer

§ 316a StGB
Strafgesetzbuch (StGB)
Bundesrecht

Besonderer Teil → Achtundzwanzigster Abschnitt – Gemeingefährliche Straftaten

Titel: Strafgesetzbuch (StGB)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: StGB
Gliederungs-Nr.: 450-2
Normtyp: Gesetz

(1) Wer zur Begehung eines Raubes (§§ 249 oder 250), eines räuberischen Diebstahls (§ 252) oder einer räuberischen Erpressung (§ 255) einen Angriff auf Leib oder Leben oder die Entschlussfreiheit des Führers eines Kraftfahrzeugs oder eines Mitfahrers verübt und dabei die besonderen Verhältnisse des Straßenverkehrs ausnutzt, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren bestraft.

(2) In minder schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren.

(3) Verursacht der Täter durch die Tat wenigstens leichtfertig den Tod eines anderen Menschen, so ist die Strafe lebenslange Freiheitsstrafe oder Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren.

Diese Artikel könnten Sie interessieren

Verkehrsstrafrecht: Von Ordnungswidrigkeit bis zur Straftat

Verkehrsstrafrecht: Von Ordnungswidrigkeit bis zur Straftat

Da fast jeder Mensch beinahe täglich am Straßenverkehr teilnimmt, besteht die Gefahr, auch mit dem Verkehrsstrafrecht in Berührung zu kommen. Unabhängig davon, ob er mit dem Auto, Motorrad, Fahrrad… mehr