§ 29 JAG M-V, Übergangsvorschriften

§ 29 JAG M-V
Gesetz über die Juristenausbildung im Land Mecklenburg-Vorpommern Juristenausbildungsgesetz (JAG M-V)
Landesrecht Mecklenburg-Vorpommern
Titel: Gesetz über die Juristenausbildung im Land Mecklenburg-Vorpommern Juristenausbildungsgesetz (JAG M-V)
Normgeber: Mecklenburg-Vorpommern

Amtliche Abkürzung: JAG M-V
Referenz: 306-1

Abschnitt: Teil 6 – Schlussvorschriften
 

(1) Für Referendare, die vor dem 1. Februar 2003 in den juristischen Vorbereitungsdienst aufgenommen wurden, gelten die bisherigen Vorschriften fort.

(2) Für Studierende, die vor dem 1. Oktober 2003 das Studium aufgenommen und sich bis zum 1. Juli 2006 zur Ersten Juristischen Staatsprüfung angemeldet haben, finden die bis zum 30. Juni 2004 geltenden Vorschriften über das Studium und zur Ersten Juristischen Staatsprüfung weiter Anwendung. Dies gilt auch für eine Prüfung, die auf eine Prüfung folgt, zu der sich der Studierende vor dem 1. Juli 2006 angemeldet hat und die nach den Bestimmungen überden Freiversuch als nicht unternommen gilt, und für Wiederholungsprüfungen, wenn sich der Studierende vor dem 1. Juli 2006 zu der erfolglos gebliebenen Prüfung angemeldet hat, sofern er sich binnen zwei Jahren nach der Entscheidung über die als nicht unternommen geltende oder nicht bestandene Prüfung zur erneuten Prüfung meldet. Wird die Entscheidung über das Nichtbestehen vor dem 30. Juli 2003 bekannt gegeben, so endet die Frist für die Meldung zur erneuten Prüfung. nach Satz 2 am 1. Juli 2006. Satz 2 kommt nur zur Anwendung, wenn der Studierende dies beantragt.

(3) Wenn der Prüfungsversuch von Studierenden nach Absatz 2 fünf Jahre nach der ersten Ladung zur ersten Prüfungsleistung nicht durch Ablegen der Prüfungsleistungen beendet ist, endet der Prüfungsversuch unbeschadet der Möglichkeiten, sich zur Prüfung nach den Vorschriften dieses Gesetzes zu melden. Erfolgt die Ladung vor dem I. Oktober 2003, so endet die Frist nach Satz 1 am 30. September 2008.

(4) Studierende haben ab dem Sommersemester 2004 Anspruch auf Ausbildung im Schwerpunktbereich. Sie sind ab dem ersten Prüfungsdurchgang, der auf das Sommersemester 2005 folgt, auf ihren Antrag hin zur staatlichen Pflichtfachprüfung sowie zur Schwerpunktbereichsprüfung zuzulassen, soweit die jeweiligen Zulassungsvoraussetzungen erfüllt sind. Wer eine Prüfung nach Satz 2 begonnen hat, kann sich nicht nach Absatz 2 zur Ersten juristischen Staatsprüfung melden.

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