§ 295 ZPO, Verfahrensrügen
(1) Die Verletzung einer das Verfahren und insbesondere die Form einer Prozesshandlung betreffenden Vorschrift kann nicht mehr gerügt werden, wenn die Partei auf die Befolgung der Vorschrift verzichtet, oder wenn sie bei der nächsten mündlichen Verhandlung, die auf Grund des betreffenden Verfahrens stattgefunden hat oder in der darauf Bezug genommen ist, den Mangel nicht gerügt hat, obgleich sie erschienen und ihr der Mangel bekannt war oder bekannt sein musste.
(2) Die vorstehende Bestimmung ist nicht anzuwenden, wenn Vorschriften verletzt sind, auf deren Befolgung eine Partei wirksam nicht verzichten kann.
Zitierungen dieses Dokuments
- BAG, 18.01.2012, 7 AZR 211/09 - Nachweis des Eingangs der Klageschrift bei Gericht - Klärung der Frage der Wahrung der Klagefrist durch das Revisionsgericht - Klagefrist nach § 17 S. 1 TzBfG -…
- BAG, 25.11.2010, 2 AZR 323/09 - Verwirkung nach fristgerechter Klageerhebung - Auslösen der Fiktion einer Klagerücknahme
- BGH, 06.05.2010, IX ZB 225/09 - Zulassung einer Rechtsbeschwerde wegen des Verfahrensfehlers einer Verletzung des rechtlichen Gehörs bei Versäumug der Geltendmachung des Verstoßes i.R.e.…
- BFH, 12.11.2012, III B 186/11 - Verletzung des rechtlichen Gehörs durch Übergehen eines Beweisantritts
- BFH, 09.12.2011, III B 67/11 - Erforderlichkeit von Ausführungen in der Beschwerdebegründung zu einem wegen Zeitverzögerung anderen Urteilsergebnisses infolge einer überlangen und ungerechtfertigten…
- BFH, 07.11.2011, III B 53/10 - Zahlung von Kindergeld bei mehreren Berechtigten durch Aufnahme eines Kindes in den Haushalt
- BFH, 11.05.2010, IX R 19/09 - Auswirkungen des Mangels der zivilrechtlichen Form bei Vereinbarung einer Unterbeteiligung zwischen Ehegatten i.R.d. Fremdvergleichs
- BFH, 15.04.2010, VI R 51/09 - Heimkosten des nicht pflegebedürftigen Ehegatten als zwangsläufige Aufwendungen i.S.d. § 33 Abs. 2 S. 1 Einkommensteuergesetz (EStG) - Begründung einer Rechtspflicht des…
- BFH, 16.10.2009, III B 170/08 - Voraussetzungen einer substantiierten Darlegung des Zulassungsgrunds der grundsätzlichen Bedeutung einer Rechtssache - Grundsätzliche Bedeutung einer Rechtsfrage zur…
- BFH, 06.02.2012, VI B 110/11 - Klärungsbedürftigkeit von Rechtsfragen im Zusammenhang mit einem Anspruch eines Beamten auf Anerkennung der Reisekosten für seine Teilnahme an einem Fußballturnier als…
- BFH, 08.12.2011, III B 75/10 - Anspruch einer Klägerin auf rechtliches Gehör i.R.e. Kindergeldanspruchs
- BFH, 11.08.2011, V R 50/09 - Umsatzsteuerhinterziehung durch Beteiligung eines Unternehmers vorsätzlich durch Täuschung über die Identität des Abnehmers bzgl. einer steuerfreien Lieferung
- BFH, 03.05.2010, VIII B 72/09 - Zulassung zur Revision aufgrund Einwänden gegen die materielle Richtigkeit eines angefochtenen Urteils - Pflicht zur umfassenden Erörterung der maßgebenden rechtlichen…
- BFH, 23.12.2009, IX B 72/09 - Verfassungsrechtliche Bedenken hinsichtlich des § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 1 Einkommenssteuergesetzes (EStG) aufgrund fehlender Übergangsregelung - Verletzung des…
- BGH, 27.01.2011, VII ZR 186/09 - Zurechnung der Erklärung eines Vertreters bei Entsendung desselben durch den Vertretenen auf Einladung zu einem Termin zur Verhandlung über einen bereits…
- BVerfG, 13.04.2010, 1 BvR 3515/08 - Verfassungsmäßigkeit der Einheitsbewertung des Grundbesitzes nach dem Bewertungsgesetz (BewG) bei Erhebung der Grundsteuer - Vereinbarkeit einer…
- BSG, 23.08.2011, B 14 AS 47/11 B - Begründung einer Nichtzulassungsbeschwerde im sozialgerichtlichen Verfahren - Bezeichnung eines Verfahrensmangels - Rüge der rechtswidrigen Ablehnung von…
- BSG, 25.01.2011, B 5 R 261/10 B - Begründung einer Nichtzulassungsbeschwerde im sozialgerichtlichen Verfahren - Bezeichnung eines Verfahrensmangels - Fehlen der Darstellung des Sachverhalts in der…
- BSG, 27.04.2010, B 2 U 344/09 B - Begründung einer Nichtzulassungsbeschwerde im sozialgerichtlichen Verfahren - Verstoß gegen das Recht auf den gesetzlichen Richter
- BFH, 14.03.2012, V B 10/11 - Vorliegen einer selbstständigen Tätigkeit eines Mitarbeiters einer öffentlich-rechtlichen Gebietskörperschaft bei der Bearbeitung von Fördermittelvorgängen
