§ 27 APO-Justiz-JVD, Zulassung zur Prüfung

§ 27 APO-Justiz-JVD
Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz und für Europa über die Ausbildung und Prüfung der Beamten der zweiten Einstiegsebene der Laufbahngruppe 1 der Fachrichtung Justiz im Schwerpunkt Justizvollzugsdienst (APO-Justiz-JVD)
Landesrecht Sachsen
Titel: Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz und für Europa über die Ausbildung und Prüfung der Beamten der zweiten Einstiegsebene der Laufbahngruppe 1 der Fachrichtung Justiz im Schwerpunkt Justizvollzugsdienst (APO-Justiz-JVD)
Normgeber: Sachsen
Amtliche Abkürzung: APO-Justiz-JVD
Referenz: 305-9
Abschnitt: Teil 3 – Laufbahnprüfung → Abschnitt 3 – Prüfungsverfahren
 

(1) Ist anzunehmen, dass der Anwärter den vor der Prüfung liegenden fachtheoretischen Ausbildungsabschnitt bestehen wird, stellt ihn die Einstellungsbehörde zur Prüfung vor. Über die Zulassung entscheidet die Prüfungsbehörde.

(2) Die Zulassung ist zu versagen, wenn einer der Gründe des § 20 Abs. 1 oder Abs. 2 Nr. 2 vorliegt.

(3) Die Zulassung kann widerrufen werden, wenn:

  1. 1.

    sich zeigt, dass der Bewerber dauernd prüfungsunfähig ist oder

  2. 2.

    sich nachträglich ein Umstand herausstellt, der die Versagung der Zulassung gerechtfertigt hätte.

(4) Die Entscheidung über die Zulassung ist dem Bewerber schriftlich mitzuteilen; eine Versagung oder ein Widerruf sind zu begründen.

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