§ 273 ZPO, Vorbereitung des Termins
(1) Das Gericht hat erforderliche vorbereitende Maßnahmen rechtzeitig zu veranlassen.
(2) Zur Vorbereitung jedes Termins kann der Vorsitzende oder ein von ihm bestimmtes Mitglied des Prozessgerichts insbesondere
- 1.den Parteien die Ergänzung oder Erläuterung ihrer vorbereitenden Schriftsätze aufgeben, insbesondere eine Frist zur Erklärung über bestimmte klärungsbedürftige Punkte setzen;
- 2.Behörden oder Träger eines öffentlichen Amtes um Mitteilung von Urkunden oder um Erteilung amtlicher Auskünfte ersuchen;
- 3.das persönliche Erscheinen der Parteien anordnen;
- 4.Zeugen, auf die sich eine Partei bezogen hat, und Sachverständige zur mündlichen Verhandlung laden sowie eine Anordnung nach § 378 treffen;
- 5.
(3) 1Anordnungen nach Absatz 2 Nr. 4 und, soweit die Anordnungen nicht gegenüber einer Partei zu treffen sind, 5 sollen nur ergehen, wenn der Beklagte dem Klageanspruch bereits widersprochen hat. 2Für die Anordnungen nach Absatz 2 Nr. 4 gilt § 379 entsprechend.
(4) 1Die Parteien sind von jeder Anordnung zu benachrichtigen. 2Wird das persönliche Erscheinen der Parteien angeordnet, so gelten die Vorschriften des § 141 Abs. 2, 3.
Zitierungen dieses Dokuments
- BGH, 04.11.2010, III ZR 32/10 - Richterspruchprivileg bezüglich aller prozessleitenden Maßnahmen - Berücksichtigung des verfassungsrechtlichen Grundsatzes der richterlichen Unabhängigkeit außerhalb…
- BGH, 22.06.2011, I ZB 77/10 - Bedeutung des Verschuldens des Prozessbevollmächtigten für die Frage der hinreichenden Entschuldigung einer Partei für das Fernbleiben bei Anordnung des persönlichen…
- BGH, 03.07.2012, VI ZR 239/11 - Verletzung des Anspruchs einer ausländischen Partei auf rechtliches Gehör oder auf ein faires Verfahren durch die Regelung des § 184 Abs. 1 S. 2 ZPO (Zustellung durch…
- BSG, 01.07.2010, B 13 R 58/09 R - Zulässigkeit einer fiktiven Berufungsrücknahme im sozialgerichtlichen Verfahren
- BGH, 21.11.2012, VIII ZR 46/12 - Notwendigkeit der Prüfung bzgl. der Entsprechung eines Mietspiegel im Hinblick auf die Anforderungen des § 558d Abs. 1 BGB bei Bezeichnung als qualifizierter…
- BGH, 26.06.2012, VI ZR 241/11 - Anordnung zur Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten im Inland an die im Ausland ansässige Partei durch den Vorsitzenden des zuständigen Spruchkörpers -…
- BSG, 01.07.2010, B 13 R 74/09 R - Zulässigkeit einer fiktiven Berufungsrücknahme bei Nichtbetreiben des Berufungsverfahrens im sozialgerichtlichen Verfahren
- BGH, 31.10.2012, XII ZR 129/10 - Grundsätze zur Anpassung des ehevertraglichen Ausschlusses von Unterhalt und Versorgungsausgleich an geänderte Verhältnisse i.R.d. Ausübungskontrolle - Vorliegen von…
- BGH, 03.07.2012, VI ZR 120/11 - Vorbringen eines Verteidigungsmittels "nach Ablauf einer hierfür gesetzten Frist" bei Einräumung nochmals der Gelegenheit zur Klageerwiderung gegenüber dem Beklagten…
- BVerwG, 28.06.2010, BVerwG 5 B 49.09 - Echtheit einer ausländischen öffentlichen Urkunde - Erschütterung Beweiswerts einer amtlichen Auskunft durch die Vorlage einer beglaubigten Ablichtung einer…
- BGH, 14.12.2012, V ZR 162/11 - Verpflichtung des Gerichts bei einer Beschlussmängelklage nach Anregung des Klägers zur Anordnung der Vorlage der Liste der Wohnungseigentümer duch die Verwaltung
- BGH, 17.07.2012, VI ZR 288/11 - Anforderungen an die ordnungsgemäße Zustellung eines Versäunisurteils im Ausland i.R.e. Schadensersatzanspruchs wegen einer Kapitalanlage
- BGH, 07.02.2011, AnwZ (B) 13/10 - Ablehnungsgesuch gegen mitwirkende Richter und beisitzende Rechtsanwälte in einem Verfahren über den Widerruf der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft wird für…
- BFH, 26.07.2012, IX B 164/11 - Umfang des rechtlichen Gehörs im finanzgerichtlichen Verfahren
- BGH, 18.09.2012, VI ZR 223/11 - Wirksamkeit der Anordnung der Benennung eines inländischen Zustellungsbevollmächtigten durch den Vorsitzenden allein
- BGH, 17.07.2012, VI ZR 222/11 - Wirksamkeit einer Anordnung zur Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten durch den Vorsitzenden der zuständigen Zivilkammer
- BGH, 03.07.2012, VI ZR 227/11 - Vorliegen einer Verletzung des Anspruchs einer ausländischen Partei auf rechtliches Gehör oder des Rechts auf ein faires Verfahren durch die Regelung des § 184 Abs. 1…
- BGH, 17.07.2012, VI ZR 226/11 - Bedeutung des Ablaufs von zwei Wochen nach der Aufgabe eines Versäumnisurteils zur Post für den Beginn der auf drei Wochen festgesetzten Einspruchsfrist gegen ein…
- § 73 MarkenG, Ermittlung des Sachverhalts; Vorbereitung der mündlichen Verhandlung
- § 87 PatG, Untersuchungsgrundsatz
