§ 21 SGB I, Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung

§ 21 SGB I
Sozialgesetzbuch (SGB) Erstes Buch (I) Allgemeiner Teil
Bundesrecht

Zweiter Abschnitt – Einweisungsvorschriften → Zweiter Titel – Einzelne Sozialleistungen und zuständige Leistungsträger

Titel: Sozialgesetzbuch (SGB) Erstes Buch (I) Allgemeiner Teil
Normgeber: Bund
Redaktionelle Abkürzung: SGB I
Gliederungs-Nr.: 860-1
Normtyp: Gesetz

(1) Nach dem Recht der gesetzlichen Krankenversicherung können in Anspruch genommen werden:

  1. 1.

    Leistungen zur Förderung der Gesundheit, zur Verhütung und zur Früherkennung von Krankheiten,

  2. 2.

    bei Krankheit Krankenbehandlung, insbesondere

    1. a)

      ärztliche und zahnärztliche Behandlung,

    2. b)

      Versorgung mit Arznei-, Verband-, Heil- und Hilfsmitteln,

    3. c)

      häusliche Krankenpflege und Haushaltshilfe,

    4. d)

      Krankenhausbehandlung,

    5. e)

      medizinische und ergänzende Leistungen zur Rehabilitation,

    6. f)

      Betriebshilfe für Landwirte,

    7. g)

      Krankengeld,

  3. 3.

    bei Schwangerschaft und Mutterschaft ärztliche Betreuung, Hebammenhilfe, stationäre Entbindung, häusliche Pflege, Haushaltshilfe, Betriebshilfe für Landwirte, Mutterschaftsgeld,

  4. 4.

    Hilfe zur Familienplanung und Leistungen bei durch Krankheit erforderlicher Sterilisation und bei nicht rechtswidrigem Schwangerschaftsabbruch.

Absatz 1 Nummern 1 und 2 neugefasst durch G vom 20. 12. 1988 (BGBl I S. 2477). Nummer 3 geändert durch G vom 14. 11. 2003 (BGBl I S. 2190). Nummer 4 eingefügt durch G vom 4. 11. 1982 (BGBl I S. 1450), geändert durch G vom 14. 11. 2003 (a. a. O.).

(2) Zuständig sind die Orts-, Betriebs- und Innungskrankenkassen, die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau als landwirtschaftliche Krankenkasse, die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See und die Ersatzkassen.

Absatz 2 geändert durch G vom 9. 12. 2004 (BGBl I S. 3242), 19. 12. 2007 (BGBl I S. 3024) in Verb. mit Bek. vom 28. 12. 2007 (BGBl I S. 3305) und durch G vom 12. 4. 2012 (BGBl I S. 579).

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